Auf einer Zeitreise in die ganz frühen 1900-er-Jahre traf Dietmar Edelherr von Syntronica in New Orleans auf einen schwarzen Jungen. Dieser übte am Brunnen auf einer Tuba, die er, wie er sagte, dort gefunden habe.

Er saß in der Nähe des „Colored Waif’s Home for Boys“, in der er eingewiesen wurde, nachdem er in der Silvesternacht mit dem Revolver seines Onkels wild um sich geschossen hatte. Glücklicherweise war niemand verletzt worden, doch der kleine Louis musste nun einige Zeit in der Anstalt für obdachlose, afroamerikanische Jugendliche verbringen.

Nachdem er das Kornettspiel in der Anstalt gelernt hatte, hatte er ja anscheinend die Tuba gefunden und übte sehr oft darauf.
Der Edelherr spielte mit ihm zusammen ein Lied namens „Dippermouth Blues“.

Er sagte ihm allerdings auch, dass eine Tuba nichts tauge für einen so kleinen Jungen wie ihn und legte ihn ans Herz, Trompete zu spielen, was dieser auch tat. Die Trompete war ja auch so groß wie ein Kornett.

Anfänglich spielte der Junge noch in Etablissements im Rotlichtmilieu. Er wurde aber irgendwann entdeckt und schoss nach oben als Trompeter, Sänger und Schauspieler,

Da der kleine Louis Armstrong als Kind und junger Jugendlicher mit der Tuba geübt hatte, leierten seine Wangen durch das anstrengende Blasen aus.

Seine Schulfreunde nannten ihn deswegen „Satchel mouth“, was auf Deutsch „Schulranzen-Mund“ bedeutet.
Dies war eine hämische Anspielung auf seinen großen Mund und seine schlaffen Wangen.
Der Junge mit dem Schulranzen-Mund wurde irgendwann „Satchmo“ genannt, eben als Anspielung auf den „Satchel mouth“.

Satchmo alias Louis Armstrong wurde eine Berühmtheit.

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