Aⅿ 1. Juni des Jahres 2109 fand im Römermuseum „Villa Rustica“ zu Hechingen-Stein das erste Steampunk-Picknick statt.
In diesem Jahr sollte es am 7. Juni stattfinden, doch leider kam die Corona-Krise dazwischen, sodass es erst am 13. September.2020 stattfinden kann.

Ein Rückblick

Es waren ungefähr dreißig Zeitreisende gekommen. Das Wetter spielte mit, auch wenn manche die stechende Sonne zu heiß empfanden.
Die Villa Rustica hatte extra für uns Pavillons aufgebaut, dass es erträglicher wurde.

Die Stimmung war gut, sorgte doch die Steamfolkband „Tales of Nebelheym“ für gute Unterhaltung.

Wir unterhielten uns nicht nur gut, wir genossen auch alle den wunderschönen Tag.
Zudem gab es eine Sonderzeitung extra für diese Veranstaltung.
Auch erfuhren wir vieles von den Römern und Kelten.

Nach ersten Vorbehalten mancher Personen erhellten wir auch deren Herzen.
Im Deutschen stößt das Wort „Punk“ immer auf etwas Abneigung.

Ein großer Tropfen Wehmut

Im Vorfeld wurden wir als Veranstalter von einer Frau gefragt, ob es möglich sei, dass sie ihre eigenen Fotografen mitbrächte, da diese ein paar Bilder von ihr für eine Reportage machen wollten.
Wir hatten nichts dagegen, da bei Steampunk-Veranstaltungen Fotografen immer gern gesehen sind und wir bei den Fotografen.

Aus den „paar Fotos“ wurde dann eine „große Verärgerung“.

Das Kamerateam war von einem Fernsehsender.
Die Frau setzte sich groß in Szene und benutze das Steampunk-Picknick als ihre Tribüne. Leute wurden weggeschoben, als sie filmen ließ.
Während das Filmteam uns ohne Nachfrage aufnahm, wehrte sich die Frau dagegen, von den Fotografen, die von Museum und von uns eingeladen wurden, fotografiert zu werden.

In Vorfeld wurde kommuniziert, dass Fotografen da seien und jeder die Hand vor das Gesicht halten möge, wenn er nicht fotografiert werden möge. Auch hingen auf dem Gelände diesbezügliche Erklärungen aus.

Als Gastgeber und Veranstalter bekamen wir diese Querelen erst nicht mit, da wir mit vielen Personen sprachen.
Irgendwann beschwerten sich einige Fotografen bei uns, wer diese Person mit dem Filmteam sei, die ihnen „Verletzung des Rechts am eigenen Bild“ vorwarf.
Wir versuchten zu vermitteln, doch die Frau wurde so dreist, einigen zu erzählen, es sei ihre Veranstaltungen.
Dies bekamen wir aber erst mit, als sie schon verschwunden waren.

Wir konnten an diesen Tag wieder einiges hinbiegen.
Obwohl Verantwortliche vom Museum erst verärgert waren, wurde schon der nächste Termin – 7. Juni 2020 – klargemacht und wir wurden zu verschiedenen Veranstaltungen bei ihnen eingeladen.

Das Recht am eigenen Bild

Viele unserer Freunde waren nicht damit einverstanden, für eine Fernsehreportsge „missbraucht“ zu werden.

So legten wir aus unserer Verantwortung heraus ein Wort beim Fernsehsender ein.

Nun musste jeder, der in der Reportage auftauchte eine Erklärung unterschreiben, dass er gezeigt werden durfte.

In der Reportage sind einige Personen unkenntlich gemacht worden.

So kann ein Schuss nach hinten losgehen.

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