Ein Bericht unseres zeitreisenden Kriegsberichterstatters aus Bebelingen

Bebelingen, 12. Mai 1525. Der Deutsche Bauernkrieg ist verloren. Auf den Seiten der Bauern wurden 3000 Tote beklagt. Der Truchsess von Waldburg kann sich den Sieg auf seine Fahnen schreiben.

An heutigen Dienstag passierte die wohl größte Katastrophe am Goldberg, einem Gebiet, dessen Gemarkung sich zwischen Bebelingen und Sindelvinga erstreckt. Stadtschreiber Magister Thomas Bechlin spricht dem „Sekundenzeiger der Geschichte“ gegenüber sogar von der größten menschlichen Katastrophe des Jahrtausends.

Was war passiert?

Im Jahre des Herren 1514 hatten sich Bauern im Remstal gegen ihre Herren erhoben, um mehr politische Rechte zu bekommen.
Diese Vereinigung war unter dem Namen „Der arme Konrad“ bekannt.
Die Forderung resultierte aus den Schriften Martin Luthers. Das Volk und insbesondere die Bauern lasen aus Luthers Worten, dass der Christenmensch nicht nur zum Arbeiten und Beten geschaffen wurde, sondern auch, um politischen Einfluss zu nehmen oder sich zu betätigen.
Das Bestreben nicht nur des „armen Konrads“ wurde allerdings von Luther abgelehnt, da er davon überzeugt war, dass der Mensch nach dem Tod den Himmel habe und es nicht schon ein Himmel auf Erden geben dürfe.
Der Bauernführer Thomas Münzer war erst auf der Seite Luthers gewesen, hatte sich aber von ihm abgewandt, da Luther die Bauern als räuberische und mörderische Rotten bezeichnet hatte.

Die schwäbischen Bauern hatten mit ihren zwölf Artikel umfassenden Forderungskatalog versucht, ihre Rechte friedlich durchzusetzen, was aber am Widerstand und der Unbeweglichkeit der Fürsten und des Klerus scheiterte.
Da sie ihre Ziele „mit Lieb und Fründtschaft“, wie es in der „Memminger Bauernordnung“ zu lesen ist, radikalisierten sie sich zunehmend.
Raubzüge gegen Burgen und Klöster hatten hier ihren Ursprung.

Im Tale des Botebur formierten sich Bauern und zogen von dort in Richtung Degerloch, wobei sich immer mehr Bauern anschlossen.
Anfang Mai zogen sie nach Herrenberg und nahmen diese ein.
Der württembergische Bauernhaufen war auf 8000 Mitglieder angewachsen.

Gleichzeitig hatten sich im Schönbuch und im Ammertal Bauernhaufen gebildet.Diese zogen nach Bebelingen und versuchten die Stadt einzunehmen, was aber an einer List scheiterte, da der Magistrat behauptete, die Stadt sei durch den Einfall Herzog Ulrichs entwaffnet worden.

In Herrenberg war währenddessen der Truchsess von Waldburg mit seinen Mannen erschienen und hatte die Bauern durch Kanoneneinsatz vertrieben.
Sie flüchteten zur Gemarkung Goldberg zwischen Bebelingen und Sindelvinga.
Am frühen Morgen des 12. Mais zogen die Mannen des Truchsess von Mauren kommend zum Goldberg, woraufhin der „Gewalthaufen“ und der „Verlorene Haufen“ der Bauern Aufstellung nahmen.
Innerhalb weniger Stunden war das 15000 Mann erstarkte Bauernheer von den Truppen des Truchsessen, die nur 7000 bis 8000 Mann zählten, blutig besiegt worden. Der Großteil der Bauern flüchtete in die Wälder.
3000 Bauern fielen dem blutigen Gemetzel zum Opfer. Auf Seiten der Reiterei fielen laut offiziellen Angaben 50 Soldaten.

Die Bauern schieden allerdings nicht aus dem politischen Leben aus.
So hatte „Memminger Erklärung“ doch etwas bewirkt.

Das Erbe einer solchen ursprünglich gewaltfreien Konfliktbearbeitung bei gleichzeitig engagiertem Eintreten für Recht und Gerechtigkeit sollten in den Herzen aller Menschen bewahrt bleiben.

Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus Paris

Paris, 1783.

Am Ende des 18. Jahrhunderts begehrten die Franzosen auf und riefen aus der Hungersnot heraus: „Wir haben kein Brot.“

Marie Antoinette, die Gespielin des Königs, kam nach einiger Zeit heraus, zeigte sich und sagte: „Wenn Ihr kein Brot habt, esst doch Kuchen!“.

Der Philosoph, Chronist und Memoirenschreiber Jean-Jacques Rousseau hatte übrigens diesen Satz nicht aufgeschrieben.

Was aber auffällig ist, ist, dass sie diesen Spruch schon als Kind gesagt haben soll, denn Rousseau hatte diesen schon nachweislich in den 1760-er-Jahren aufgeschrieben.
Zu diesem Zeitpunkt war Marie Antoinette noch nicht am französischen Hofe und sie war erst zehn Jahre alt.

Bei einer Reportage in Spanien wurde mir berichtet, dass dieser Satz auch schon von Maria Theresia von Spanien ausgesprochen worden sein solle.

Kurioserweise bedachte man nach der Französischen Revolution mehrere Töchter Ludwigs XV. auch damit.

Meine mannigfaltigen Recherchen haben ergeben, dass es sich hierbei wohl – Nennen wir es – „Wanderanekdote“ handeln muss.

Die Pressestelle von „Department Z. – Die Zeitpolizei“ hat bekanntgegeben, dass einer ihrer Hunde eine Verletzung davon getragen hatte.

Laut „Department Z. – Die Zeitpolizei“ hatten Beamte bei dem Hund eine blutende Stelle zwischen der Brust und der rechten Pfote entdeckt.

Über das, was genau passiert war, wurde noch nicht informiert.

Eine Quelle sagte, es habe sich um eine wundgescheuerte Stelle nahe dem Geschirr gehandelt.
Diese sei von einem Tierarzt bereits erfolgreich behandelt worden.
Es ginge ihm schon wieder sehr gut.
Der Hund hätte seine Arbeit schon wieder aufnehmen können.

Es war ein schöner Herbsttag. Das Laub fiel schon herunter, doch die Tage waren mild.
In und vor dem Café Veronica saßen Leute und unterhielten sich, während sie den Herbst genossen. Die Kulisse war von Geräuschen wie Kaffeelöffeln beim Rühren in der Tasse oder vom Absetzen von Tassen auf Untertassen durchsetzt. Sie war angenehm, nicht wirklich laut.

Commodore Blackrock, die Edelleute von Syntronica und einige andere hatten sich einen Tisch geteilt und waren ins Gespräch gekommen.
„Vielen Dank, Madame Veronica!“, sagte Blackrock und nickte der Besitzerin freundlich zu, als sie ihm noch einen großen Kaffee brachte.

Sabine Edelfrau von Syntronica war in einem Gespräch über das Bakker-Kléber-Institut versunken, als sich etwas Merkwürdiges langsam manifestierte. Sie hatte gerade den Namen Thijs van Doorn fallengelassen, als ihr Gegenüber die Augenbrauen schräg stellte.

„Wer ist diese Person?“ fragte der dunkelblonde Mann und schaute sie nachdenklich an.
„Professor Thijs van Doorn“, wiederholte sie, „er war doch schon beim BKI, als Sie dort studierten.“ Der Angesprochene schüttelte den Kopf: „Es tut mir leid. Der Name sagt mir nichts.“
„Vielleicht haben Sie keine Vorlesungen bei ihm besucht. Mir haben seine Temporalmechanik-Stunden sehr gefallen.“
„Temporalmechanik habe ich bei Professor Noud Peeters gehabt“, sagte er und die Frau, die links neben ihm saß, nickte zustimmend.
„Er ist doch immer noch der Vorsitzende des Lehrstuhls für Temporalmechanik“, intervenierte die Edelfrau und erntete skeptische Blicke.
„Sie meinen Professor Noud Peeters, wie ich gerade schon bemerkte. Dieser ist salopp gesprochen der ewige Vorsitzende.“
„Moment!“, sagte die Edelfrau, „Professor Peters war sein Stellvertreter.“
Ihr Gegenüber und die Frau schüttelten den Kopf.

Weiterlesen

er Zeitpolizei gelang es über Monate hinweg, eine Person über Epochen zu verfolgen. Leider konnte sie nicht dingfest gemacht werden.
Heute Morgen ging sie endlich in das sorgfältig ausgelegte Netz.

Über Monate gab es Hinweise auf jemanden, der von sich behauptet hatte, an der Uhr zu drehen.
Zeitreisende berichteten, dass sie sehr oft eine leichte Melodie hörten, zu der auch gesungen wurde, bevor Inkonsistenzen im Zeitfluss oder Irritationen beim Erreichen der Zielzeit auftraten.

„Wer hat an der Uhr gedreht?“

„Department Z – Die Zeitpolizei“ konnte die Inkonsistenzen neutralisieren, doch der Täter konnte immer flüchten.
Es konnte ermittelt werden, dass er sich selbst „Der Rosarote Panther“ nannte.

„Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich selbst zum Opfer dieses … dieses … Rosaroten Panthers werden könnte“, erzählt Peter K., der seinen Namen nicht genannt haben möchte, „Es war richtig unheimlich. Du sitzt mit Deiner Familie im Schiff, stellst die Transfereinheit ein und landest in einer falschen Zeit. Bei uns waren es zweihundert Jahre, um die wir uns verfahren haben. Plötzlich war das Haus weg. Meiner Gemahlin sei es gedankt, dass sie bemerkte, dass die Transfereinheit plötzlich schneller die Werte wechselte und dann die falsche Zielzeit anzeigte.“
Er schüttelt sich und bekommt eine Gänsehaut: „Auf einmal singt jemand hämisch ‚Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?‘ Das war nicht lustig. Wir haben vor Angst gezittert. Meine Kinder haben geweint.“
Peter K. rafft sich wieder zusammen und gesteht: „Am schlimmsten war die Ungewissheit, denn dieser Halunke hatte noch etwas in petto. Als wir endlich richtig ankamen, dröhnte durch das Schiff: ‚Heute ist nicht alle Tage. Ich komme wieder keine Frage.‘“

Der „Rosarote Panther“, wie er sich selbst nennt, hatte schon vielen Zeitreisenden einen gehörigen Schreck eingejagt.

Die eigens dafür eingerichtete Sonderkommission „Rosa Schabernack“ konnte hunderte Hinweise auswerten und vernahm viele Zeugen, zu denen auch Opfer von Schabernack des selbst-ernannten „Rosaroten Panther“ gehörten.

„Unsere Notrufnummer 888 wurde in der letzten Zeit arg strapaziert“, berichtet Sergeant Didier Du Vent vom Department Z, „Das ganze Problem stellte sich dergestalt dar, dass wirklich schlimme Notrufe wie havarierte Schiffe oder Meldung über Verletzte nicht oder nur verzögert durchkamen. Auch wenn der Schabernack-Treibende nur seinen Spaß haben wollte, muss er mit einer Anzeige wegen groben Unfugs rechnen.“.
Im Laufe der immer erfolgsversprechenderen Ermittlungen und Verfolgungen habe sich die Verhaltenweise des „Rosaroten Panthers“ geändert, denn er habe zunehmend hämische Briefe an die zuständigen Behörden verschickt mit Texten wie: „Männchen, Männchen auf der Leiter, die Polizei wird nie gescheiter.“.
Die Verteilung seiner „Botschaften“ wie „Man kriegt mich sowieso nicht‘, denn ich bin für Euch nur Farb‑ und Pinselstrich.“ lieferten Erkenntnisse, wie und wo genau vorhergehende Ereignisse passierten.
Eine Neu-Applizierung von Differenzenmaschinen des Departments Z lieferte neue Ansatzpunkte. Durch diese zumindest nicht so vage Wahrscheinlichkeiten konnte ein Muster erstellt werden.
Profilersteller der Zeitpolizei zogen die Ergebnisse mit in ihre Arbeit ein und so das Netz den Fisch – oder Panther – gefangen.

Es sei den vielen Zeugen und Hinweisgebern gedankt, dass der Täter mit der Identität Paulchen P. zum Glück aller geschnappt werden konnte.

Aⅿ Samstag waren die Mitglieder der „Ehrenwerten Teeduell Gesellschaft Württemberg“ zu Gast im Hornmoldhaus zu Bietigheim-Bissingen.
Im Hornmoldhaus, dem Stadtmuseum, findet momentan eine Teekannen-Ausstellung statt.

Die „Ehrenwerte Teeduell Gesellschaft Württemberg“ schaute sich die mannigfaltige Sammlung kurioser Teekannen an und war sehr beeindruckt.

Im Anschluss ging es noch zur gemeinsamen Einkehr und zum Abendessen in eine nahegelegene Restauration in der Nähe des Schlosses.

Das Lichtbild wurde von einem Photographen der „Ludwigsburger Kreiszeitung“ gemacht.

ie „Ehrenwerte Teeduell-Gesellschaft Württemberg“ macht einen kleinen Ausflug.

Wer ist noch dabei?

Am Samstag 7. März 2020 möchten wir in voller Steampunk-Montur die Teekannen-Ausstellung im Hornmoldhaus in Bietigheim besuchen.
Danach gehen wir in das Schloss Bietigheim, um im „Rossknecht“ zu speisen.

Da wir dort einen Tisch reservieren müssen, mögen sich Teilnehmer bitte anmelden!

Dies kann bis spätestens zum 3. März 2020 über das untenstehende Formular oder auf der Facebook-Seite „Steampunk Stuttgart“ machen.

Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Aⅿ 3. Februar treffen sich der Botschafter der Republik Chronaspheria Dietmar Edelherr von Syntronica und der Chefredakteur der „Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung“ Hans-Jörg Zürn zu einem „Wortwechsel“ im Flughafen Stuttgart-Böblingen.

Dies ist die offizielle Pressemitteilung von Regio TV dazu.

DIETMAR SCHNEIDEWIND zu Gast im Regio TV Stadtgespräch

Stadtgespräch Böblingen, so der Titel des regionalen Talkformats mit wöchentlich wechselnden Studiogästen, immer montags bis sonntags auf Regio TV.
In Kooperation mit den Kollegen der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung produzieren die Regional-Fernsehmacher die 15-minütige Sendereihe mit interessanten Interviewgästen von hier, aufgezeichnet im TV-Studio „Motorworld“ auf dem Flugfeld Böblingen/Sindelfingen.

Zu Gast am 03.02.2020 ist Dietmar Schneidewind, Zeitreisender und Steampunk im Gespräch mit Verlagsleiter Hans-Jörg Zürn von der SZ/BZ.

Schalten Sie ein zum Stadtgespräch Böblingen auf Regio TV zur Erstausstrahlung am Montag, 03. Februar um 18:15 Uhr (via Kabel), um 21:15 Uhr (SAT) oder an weiteren Sendeterminen auch in den
darauffolgenden Tagen.

Das Stadtgespräch Böblingen ist empfangbar im Kabelnetz der Unity-Media im Landkreis Böblingen, via Astra Digital SAT und darüber hinaus im Internet unter:
https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/

Vielen Dank an Hans-Jörg Zürn von der „Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung“ und dem Team von Regio TV!

Im Internet kann man den Beitrag etwas zeitversetzt zur Erst‑ Ausstrahlung anschauen unter:

https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/

Weiterführendes:

it großen Hoffnungen warten die Anhänger des Zeitreisebüros Chrono.Tours auf deren nie endenwollende Neuentwicklungen.
Jetzt wurde ein neues Angebot vorgestellt.

Bei Zeitreisen uneingeschränkt dabei zu sein, ist für immobile Menschen kaum möglich. Das Zeitreisebüro Chrono.Tours macht dies zu einer Ausnahmeerscheinung. Das neue Angebot kommt der Nachfrage entgegen und der Markt wird, hier sind sich die Experten einig, durch dieses neue Projekt radikal und nachhaltig beeinflusst.

Die Namensgebung für das jüngste Kind des Unternehmens lautet „Barrierefreiheit“ und legt den Fokus auf immobile Menschen.

Sind die ersten Reaktionen noch zurückhaltend, wird Chrono.Tours als Pionier auf diesem Gebiet einen Siegeszug antreten.

Die langwierigen Verhandlungen mit einem Kooperationspartner im Sanitäts‑ und Pflegebereich haben sich laut Sabine und Dietmar Edelleute von Syntronica gelohnt.

„Dabei zu sein, bedeutet nicht in der Ferne zu stehen und ein Fernrohr zu benutzen“, sagte Dietmar, Edelherr von Syntronica., „Direkt daneben oder mittendrin stehen ist wichtig. Das ist das Flair von Zeitreisen.“
Durch den Einsatz von robusten Rollstühlen, die zudem noch sehr geländegängig sind, wurde dieses Merkmal in den Service integriert und gibt somit den Ausschlag für eine noch höhere Akzeptanz im hart umkämpften Markt der Zeitreisebüros.

Barrierefreiheit steht als ein richtungsweisendes Produkt.
Dietmar Edelherr von Syntronica betont nochmals diesbezüglich: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, ein so innovatives Serviceangebot auf den Markt zu bringen. Unsere Geschäftspartner und vor allem Kunden werden davon nachhaltig profitieren. Unser besonderer Wert liegt auf die besondere Qualität.“

Seitdem die Edelleute von Syntronica Chrono.Tours aus der Insolvenzmasse übernommen haben, gab es ständig Neuerungen und Verbesserungen, die von einer stetigen Aufstockung der Mitarbeiterzahl begleitet wurde.
Heute arbeiten weltweit einige hundert Mitarbeiter für Chrono.Tours.
Das Unternehmen zählt zu den wichtigsten und größten Anbietern im Sektor Zeitreisebüros und hat seinen Hauptsitz in Bebelingen.