Am 3. Juli 1886 machte Carl Benz in Mannheim die erste Probefahrt mit seinem „Fahrzeug mit Gasmotorantrieb“.

Dieser Ausflug war ein riesiger Erfolg und bedingte die Weiterentwicklung, aus dem sich das Automobil entwickelte.

Am 3. Juli findet übrigens das „Steampunk-Picknick“ in der „Villa Rustica“ statt.
Deswegen findet es auch an diesem Datum statt.

Department ZDie Zeitpolizei Die „Behörde zur Ermittlung Temporaler Distorsionen” ist eine unabhängige Institution. Sie wird auch „Department Z” oder „Die Zeitpolizei” genannt. Sie ist zuständig dafür und kontrolliert, dass auf Zeitreisen keine Manipulationen stattfinden, denn das würde den Lauf der Geschichte ändern.  Sie arbeitet in der Regel im Verborgenen. – Die ZeitpolizeiDie Zeitpolizei Die „Behörde zur Ermittlung Temporaler Distorsionen” ist eine unabhängige Institution. Sie wird auch „Department Z” oder „Die Zeitpolizei” genannt. Sie ist zuständig dafür und kontrolliert, dass auf Zeitreisen keine Manipulationen stattfinden, denn das würde den Lauf der Geschichte ändern.  Sie arbeitet in der Regel im Verborgenen. macht am 9.10.2021 Kontrollen.

Am 9.10.2021 findet im Römermuseum „Villa Rustica“ eine Veranstaltung statt.

Dort wird die Zeitpolizei die Zeitreisenden und Besucher kontrollieren.

Villa Rustica
Eichwäldle (Römerstraße)
Hechingen.

Geschenk für die Besucher am 13. September 2020

Am 3. Juli 2021 wird die dritte Auflage stattfinden …

„3. Steampunk-PicknickPicknick Gemütliches  Beisammensein, bei dem jeder Teilnehmer ein Körbchen mit Speis und Trank mitbringt in der Villa Rustica“

Wir freuen uns schon sehr darauf.

Es beginnt um 12 Uhr bzw. 13 Uhr und geht bis ungefähr 18 Uhr.

Auch wie in den Jahren voran, wird es wieder Überraschungen geben für die Besucher.

Hier wird es immer aktuelle Informationen geben.

Das Picknick findet bei jedem Wetter statt.
Wir dürfen ins Museum hinein.

Es gilt der aktuelle Eintritt des Museums (6 Euro).

Am 3.7.2021 machen die Zeitreisenden wieder Halt im Römischen Imperium.
Wie schon in den zwei Jahren davor lädt „Die Organisation der Zeitreisenden“ in das Römische Museum „Villa Rustica“ in Hechingen-Stein.

Die Zeitreisenden stammen aus der viktorianischen ZeitViktorianisches Zeitalter Als Viktorianisches Zeitalter wird in der britischen Geschichte der lange Zeitabschnitt der Regierung bzw. Herrschaft Königin Victorias von 1837 bis 1901 bezeichnet. und sind viel gereist, doch es zieht sie immer wieder zum gemütlichen Beisammensein in die sehr schöne Örtlichkeit „Villa Rustica“.

Jeder ist eingeladen, nicht nur Gewandete, sondern auch Zivilisten.

Willkommen sind auch Cosplayer und Reenaktoren.

Kommet zu Hauf!

Die Organisation der Zeitreisenden wartet auf Euch!

Laut Gesundheitsministerium Baden-Württemberg und den zuständigen Ordnungsbehörden ist die Test-Pflicht vor dem Besuch nicht mehr notwendig.

Falls das Navi EICHWÄLDLE nicht kennt, eingeben:
RÖMERSTRASSE 42, HECHINGEN
Gegenüber geht ein kleiner Weg herein.
Eine Beschilderung ist auch dort vorhanden.

Natürlich gibt es für die anwesenden Zeitreisenden wieder eine kleine Überraschung.
Was es sein wird, wird nicht verraten.
Seid gespannt!

Am 8. Juni 2021 wird das Römermuseum wieder geöffnet.
Laut aktuellem Stand (1. Juni 2021) kann auch das Picknick stattfinden.

Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus Memphis, Ägypten

Memphis, im Jahre 1574 ⅴ. Chr. Heute kehrte Ramses II., Pharao von Ägypten, zu seinem Amtssitz und Hauptstadt seines Reiches zurück. Es ist angekündigt, dass er eine große Rede halten wolle.
Schließlich geht es um die Schlacht von Qadesh, bei der Ramses Ⅱ. der Große beweisen musste, wie er seine Feinde vernichten kann.
Er lobt das Militär und deren herausragenden Fähigkeiten, das Hethiter-Reich besiegt zu haben.

Halt, halt, halt !

Dies haben Geschichtsschreiber und Kriegsberichterstatter, die zugegen waren, anders berichtet.
Der Hethiter-Köing Muwattalli Ⅱ. hat die Ägypter unter Ramses Ⅱ. haushoch besiegt.
Auch wurden Stelen gefunden, die von etwas anderem berichtet, als der Pharao gerade sagt.

Man kann davon ausgehen, dass Ramses Ⅱ. die ersten Falschnachrichten – Fake-News – in die Welt gesetzt hat.

Eine Gruppe stellt den sogenannten „Hochadel“ um Olga Nikolajewna Romanowa (1822–1892) dar und flaniert gerne um die Villa Berg in Stuttgart.
Die obengenannte Frau war ab 1864 als Königin Olga von Württemberg bekannt.

Heute waren wir als Zeitreisende im Park um die Villa Berg in Stuttgart unterwegs und trafen zufällig auf den sogenannten „Hochadel“.
Wir grüßten höflich, doch bekamen im wahrsten Sinne des Wortes nur ein Naserümpfen als Antwort von ihnen.
Man konnte die Bewegung der Nase im Gesicht überdeutlich sehen.

Uns kam eine Erinnerung hoch, als wir mit ihnen Kontakt aufnahmen.
Wir fragten vor ungefähr einem Jahr nach, ob wir bei ihren Flaniergängen als „Zeitreisende in viktorianischen Kleidung“ dazukommen könnten, denn die Zeitepoche der Herrschaft von Olga und das viktorianische Zeitalter passten historisch zusammen, auch war die Kleidung sehr ähnlich.
Als Antwort auf unsere höfliche Anfrage kam eine arrogante, schroffe Ablehnung, dass wir so etwas zu unterlassen hätten und dies von ihnen in keinster Weise gewünscht noch toleriert würde.
Arroganter wurde es noch, als man etwas weiter unten schrieb, wir könnten ja abseits stehen und Fotos machen, aber dann generell nur mit Zivilkleidung.
Das war ehrverletzendes Gehabe.

Heute kamen wir durch Zufall zu ihnen. Zwei von ihnen erwiderten unseren Gruß, doch die Protagonistinnen rümpften die Nase, im wahrsten Sinne des Wortes (wie oben schon beschrieben).

Unser „Schön, Sie zu treffen!“ erntete nur Missgunst.
Hinter unserem Rücken wurde negativ über uns hergezogen. Wir haben es gehört, obwohl es leise war.

Wir sind als Botschafter unterwegs und haben viele verschiedene Gruppen bekannt gemacht und zusammengebracht, doch was wir heute erleben mussten, schlägt jeglicher Diplomatie (vonseiten des sogenannten „Hochadels“) den Boden aus.

P.S.
Wie man auf dem Bild sieht, möchte die Edelfrau von Syntronica auch gar nicht mit auf das Bild mit dem sogenannten „Hochadel“.

By the way
Der sogenannte „Hochadel“ setzte sich aus mehr als zwei Haushalten zusammen.
Bei dem Gruppenfoto oben posierte man mit einem Passanten im Rollstuhl.
Niemand trug übrigens eine Maske und der Abstand wurde auch nicht gewahrt.

Die Edelleute von Syntronica machten eine Entdeckung, mit der niemand gerechnet hätte.

Bald gibt es hier mehr dazu.

Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus Berlin

Berlin, 18. März 1848. “Der König will, daß Preßfreiheit herrsche; der König will, daß der Landtag sofort berufen werde; der König will, daß eine Konstitution auf der freisinnigsten Grundlage alle deutsche Länder umfasse; der König will, daß eine deutsche Nationalflagge wehe; der König will, daß alle Zollschlagbäume fallen; der König will, daß Preußen sich an die Spitze der Bewegung stelle“, kann man im Extrablätter der „Allgemeinen Preußischen Staatszeitung“ lesen.
Dieses wurde in die demonstrierenden Massen hinein gereicht.

Die Bürger waren am Morgen auf den Schlossplatz gedrungen, um ihrem Verlangen Nachdruck zu verleihen.
König Friedrich Wilhelm Ⅳ. sah sich schließlich gezwungen, das Militär aus Berlin abzuziehen und den Demonstranten politische Zugeständnisse zu machen. 

Bis zum Sommer wird es zu einer vorübergehenden Liberalisierung kommen und eine liberale Märzregierung wird ernannt werden, sowie eine frei gewählte Nationalversammlung wird mit der Ausarbeitung einer Verfassung für Preußen beginnen.

Ein weiterer Schritt zur Demokratie.

Im Jahre des Herren 1832 materialisierten wir mit unserem Zeitschiff in der Stadt Kassel – damals noch Cassel geschrieben.
Dort trafen wir zwei Gründerväter der Germanistik, Jacob und Wilhelm Grimm.
Diese sammelten Kinder‑ und Hausmärchen und schrieben diese in sein Büchlein.

Beide saßen in einem Lokal. Jacob wiederholte immer wieder: „Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“
„Ich bin mir nicht sicher“, wandte Wilhelm ein, „ob wir es so niederschreiben sollten.“
Jacob wiederholte die Phrase unbeirrt weiter. Irgendwann gab sein Bruder auf und schrieb es auf.

Wir machten von den Beiden mit unserem Iconographen ein Lichtbild und verschwanden wieder.

Abends lagen wir in den Betten des Schlafgemachs unseres großen Zeitschiffs.

Ich, Dietmar, Edelherr von Syntronica, lag nachts wach.

Ich ging irgendwann zur Chrono-Aviations-Einrichtung und startete sie.
Nach einigen Minuten Fahrt durch Blitze und Lichter befanden wir uns im Jahr 1463.
Wir verließen das Schiff und begaben uns zum bunten Markttreiben in die Reichsstadt Wimpfen, wo man munkelte, die Herren von Weiler wollten diese an die Stadt Heilbronn veräußern.

An einer Holzhütte stand ein kurioser Typ, der sich dem Met völlig hingab und irgend etwas schwafelte.

Heute back ich, morgen brau ich,
übermorgen hol ich der Königin ihr Kind;
ach, wie gut, dass niemand weiß,
dass ich Rumpelstilzchen heiß!

Dann kamen Söldner auf uns zu und wollten von uns Vornamen wissen.
Wir sagten „Sabine und Dietmar“.
Worum es auch immer ging!

Eine wohlhabend aussehende Frau hörte aufmerksam dem komischen Kauz zu, wie er ziemlcih undeutich sang.

„Rumpelstilzchen!!“, sagte sie zu sich, kreischte kurz und verschwand.

Der Betrunkene sang weiter sein Lied, während er über den Markt torkelte und Leute anstieß.

Heute back ich, morgen brau ich,
übermorgen hol ich der Königin ihr Kind;
ach, wie gut, dass niemand weiß,
dass ich Rumpelstilzchen heiß!

„Mein Gemahl!“, rief eine süße Stimme, „es ist Zeit zum aufstehen”“

„Ach wie gut, dass niemand weiß ….“, murmelte ich, während ich aufwachte.
„Hast Du an unsere Zeitreise bei Gebrüder Grimm gedacht?“, fragte meine Gemahlin.
Ich erzählte ihr meinen Traum mit dem sturzbetrunkenen Rumpelstilzchen, und wir lachten beide.

„Vielleicht sollten wir bei den Gebrüder Grimm nochmal vorbeifliegen“, meinte meine Gemahlin, „und ihren den wahren Beweggrund nennen, warum Rumpelstilzchen wirklich seinen Namen verriet.“

Jeder weiß, dass sich der niederländische Maler Vincent Van Gogh unter Einfluss von zu viel Absinth ein Ohr abschnitt.

„Der Sekundenzeiger der Geschichte“ erzählt die wahre Geschichte, wie es dazu kam. 

Im Januar des Jahres 1888 hatten zwei Mitglieder der „Behörde zur Ermittlung Temporärer Distorsionen“ – kurz „Department ZDie Zeitpolizei Die „Behörde zur Ermittlung Temporaler Distorsionen” ist eine unabhängige Institution. Sie wird auch „Department Z” oder „Die Zeitpolizei” genannt. Sie ist zuständig dafür und kontrolliert, dass auf Zeitreisen keine Manipulationen stattfinden, denn das würde den Lauf der Geschichte ändern.  Sie arbeitet in der Regel im Verborgenen..“ oder „ZeitpolizeiDie Zeitpolizei Die „Behörde zur Ermittlung Temporaler Distorsionen” ist eine unabhängige Institution. Sie wird auch „Department Z” oder „Die Zeitpolizei” genannt. Sie ist zuständig dafür und kontrolliert, dass auf Zeitreisen keine Manipulationen stattfinden, denn das würde den Lauf der Geschichte ändern.  Sie arbeitet in der Regel im Verborgenen.“ genannt – einen Einsatz in Paris.

Sergeant Sabienne Du Vent und Sergeant Didier Du Vent landeten an einen kalten Wintertag dort.
Sie nahmen nach einer Verfolgungsjagd durch die Zeit einen Halunken fest, der Kunstwerke gestohlen hatte, damit durch die Zeit gereist war und diese in verschiedenen Epochen meistbietend veräußert hatte.

Diese Festnahme geschah bei einem Kunstauktionator namens Goupin, der unter anderem auch Werke von Vincent Van Gogh veräußert.

Was mit dem Kunsträuber geschah, ist für die Geschichte der Menschheit völlig irrelevant.
Was aber temporär sehr relevant war, war eine Entdeckung, als die oben genannten Zeitpolizisten kurz vor Weihnachten im gleichen Jahr noch mal in Paris unterwegs waren und nach einem sogenannten Zeit-Lagerer fahndeten.

Sie schauten durch Zufall durch ein Fenster des Hauses, in dem Vincent Van Gogh lebte, und erschraken.

Dort stand ein Gemälde, das Sergeante Sabienne Du Vent zeigte.

Sie verschafften sich Einlass und tapsten leise durch das Haus.
Plötzlich überraschte sie Vincent Van Gogh.
„Was machen Sie hier?“ rief der sichtlich angetrunkene Maler und schwank seine Flasche Absinth locker in der Hand haltend von links nach rechts.
Sergeant Didier Du Vent hielt ihm seine beeindruckende achtläufige Waffe unter die Nase.
„Stören Sie uns nicht!“ raunzte er ihn an, „Wo kommt dieses Gemälde her?“
„Das habe ich gestern fertiggestellt“, antwortete er mit alkoholbeladener Stimme und tippte mehrmals mit seinem Zeigefinger auf das Bild, „Ah, schon trocken.“
„Warum haben Sie mich gemalt?“, wollte Sergeante Sabienne Du Vent wissen.
„Meine Liebe, endlich sehe ich Sie wieder. Es war im Januar. Ich dachte schon, es würde nie geschehen. Glück trifft mich gerade an diesem schweren Schicksalstag.“

„Er hat heute Nachricht von seiner Mutter und seinem Bruder Theo erhalten, dass Theo heiraten will“, sagte ihr Kollege, „weil er das nicht gutheißt und kaum verkraftet hat, gibt er sich dem Absinth hin.“
„Quelle histoire, vraiment !“, seufzte sie.
„Wo wissen Sie das her?“, rang Van Gogh nach Worten.
Sergeant Didier Du Vent sagte mit emotionsloser Stimme: „Wir kommen nicht von hier und wissen alles, was passiert, passierte und noch passieren wird.“
„Sie sind so süß, eine wahre Augenweide“, lobte Van Gogh die Zeitpolizisten, „es drängte sich die Sehnsucht seit langem auf, Sie wiederzusehen, aber die Depression, dass Sie für immer verschwunden sein könnten, legte mir gestern Morgen die Pinsel in die Hand, dass ich Sie malen solle, um zumindest so das Wiedersehen an den heiligen Tagen feiern zu können. Doch nun sind Sie wirklich da. Mein Flehen wurde erhört.“
Van Gogh fasste ihre Uniform an und zupfte an den goldenen Litzen, musste sich aber gefallen lassen, dass er eine Ohrfeige bekam.
„Lass das!“
„Que belle!“, schwärmte er unbeirrt und trank dabei weiter von dem grünen Getränk.

„Wir müssen das Gemälde mitnehmen. Es ist ein durch unsere Unaufmerksamkeit entstandenes Zeit-Paradoxon.“
„Oui!“, antwortete seine Kollegin nickend, „Gut, dass wir zufälligerweise heute das Bild hier sahen. Was hätte passieren können! Mon Dieux!“
Dann wandte sie sich an den Maler: „Haben Sie noch Skizzen von mir oder noch mehr Gemälde? Das würde mich freuen zu sehen.“
„Non, Madame Engelsgesicht. Nur dieses eine Meisterwerk, das Ihre ganze Schönheit zeigt.“
„Hat es schon jemand gesehen?“
„Non Madame. Nur wir!“
„C’est bon!“, machte Sergeant Didier Du Vent und nickte seiner Kollegin zu. Er nahm seine riesige Waffe hoch und drückte sie Van Gogh unter das Kinn. Dieser schrie auf.
„Wir raten Dir, dass Du nie mehr ein Gemälde von ihr malst und auch nie eine diesbezügliche Zeichnung anfertigst.“
Er drückte die Waffe noch härter ans Kinn: „Ansonsten sehe ich mich gezwungen, Dich zu töten und Deine Eingeweide in alle Himmelsrichtungen zu verteilen.“
„Bitte tun Sie mir nichts!“ krächzte Van Gogh, Ich werde alles tun, was Sie befehlen.“
Sergeante Sabienne Du Vent hatte derweil das Gemälde in ein Laken geschlagen und hielt es fest.
„Und … Vincent … Wenn Du auch nur einer Fliege von dem Gemälde erzählst, kommen wir wieder und nehmen Dich auseinander, Jedes Stück Deines Körpers einzeln.“
„Das mache ich nichts.“
„Wir sind überall und bewachen Dich.“
Dann verließen die beiden Zeitpolizisten das Haus.
Etwas später hatten sie das Bild in ihrem Gefährt versteckt.

In seinem Haus stand ein ziemlich verwirrter Vincent Van Gogh und schüttete Absinth in rauen Mengen in sich hinein. Es war wohl alles zu viel für ihn geworden.

Noch am Abend dieses 23. Dezembers 1888 schnitt er sich im Absinth-Rausch ein Ohr ab und übergab es der Prostituierten Gabrielle Berlatier mit den Worten: „Bewahre dieses Objekt pfleglich auf!“
Diese brachte es in ein Krankenhaus in Arles, wo es mehrere Jahre in einem Glas mit Alkohol konserviert stand und irgendwann auf Nimmerwiedersehen verschwand.

Es war Kaffeezeit. Sabine Edelfrau und Dietmar Edelherr von Syntronica saßen in bordeauxfarbenen Samtsesseln am großen Mahagoni-Tisch und nippten am schwarzen dampfenden Getränk, das sich in bunten Porzellantassen befand.
Das Gaslicht brannte hell und erleuchtete den nobel eingerichteten Raum.

Der Edelherr legte den „Sekundenzeiger der Geschichte“ an die Seite und meinte: „Genug Politik und Wirtschaft für heute. Ich bin etwas von den Erlebnissen kaputt.“
„Frag mich mal. Es war ja auch nichts Alltägliches.“
“Das kannst Du laut sagen!”
Er stand auf und stellte die Teller übereinander, um sie wegzubringen.
„Möchtest Du irgendetwas aus der Küche?“
„Nein, danke!“
Nach ein paar Minuten kam er zurück und stellte einen kleinen Teller mit Macarons auf den Tisch. Er nahm die Zeitung und hängte sie wieder an den Ständer, von der er sie entnommen hatte. Er strich sie vorher gerade und begab sich Richtung des Tisches.
Die Edelfrau war aufgestanden und schaute aus dem Fenster. Sie schüttelte den Kopf und drehte sich zu ihrem Gatten.
„Carpe Noctem!“
„Wir haben es gerade mal halb fünf“, entgegnete der Angesprochene.
„C‑a-r-p‑e N‑o-c-t-e‑m“, wiederholte sie etwas lauter und langsamer. Sie bewegte ihren Kopf Richtung des Fensters, durch das man den Vorplatz des Landsitzes sehen konnte.
„Carpe Noctem“, sagte der Edelherr mit verblüfftem Gesicht.

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