Abenteuer

Am 13.9.2020 fand im Römermuseum Villa Rustica ein Steampunk-Picknick statt. Zeitreisende trafen sich dort, um miteinander zu plaudern und gemeinsame Zeit zu verbringen.

Die Stimmung war wunderbar und sogar die Sonne spielte mit.

Als Souvenir gab es für jeden Besucher eine extra für diese Veranstaltung designte Dose mit Apfelschorle.

Die alkoholfreie Apfelschorle schmeckt sehr gut.

Vielen Dank an die Fotografen Gerhard Strohm und Christoph Schoder.

Vor knapp zwei Jahren fand in der ehemaligen Lederfabrik Röhm in Schorndorf, Rems-Murr-Kreis, ein Foto-Shooting statt.

Das Event hat sehr viel Spaß gemacht.

Das erste Bild, das wir bekommen haben, zeigt eine Zahn-Operation am nicht-betäubten Patienten.
Das Problem stellte sich erst nachher heraus.
Obwohl Sabine, Edelfrau von Syntronica, einen Korken bereithielt, waren die Schmerzen für den Patienten Jack Mac Crail so groß, dass er vergaß, sich den Korken ins Loch stecken zu lassen.
Seitdem hat er Durchzug und es pfeift. Das Pfeifen ist aber nicht der Tinnitus.

Die Zahn-OP ist für alle gut verlaufen. der Patient lebt, der Zahn-Klempner Dietmar, Edelherr von Syntronica, auch.

Vielen Dank an den Fotografen Peter Schuster für die Dokumentation des Eingriffs am lebenden Patienten! 

Wie bereits berichteten, waren die Botschafter der Republik Chronaspheria, Sabine und Dietmar Edelleute von Syntronica auf eine unbekannte Insel gelandet.Sie haben uns Lichtbilder überlassen, zu denen sie mit einem Abenteuer aufwarteten.

Es war an dem Tag, an dem wir von einer Mission im Jahre 1794 zurückkamen
Wir sind ja durch eine Beschädigung an der Ortstransmissionsapparatur auf eine Insel teleportiert worden anstatt nach Monasteria.
Die Insel lag irgendwo im Pazifischen Ozean nahe Babeldaob.

Wir schauten uns um und waren fasziniert von der Flora und Fauna.
Unsere Hündin Cora tollte herum und man sah, dass es auch ihr gefiel.

Bei unserem Erkundungsspaziergang kamen wir bei einem umgekippten Baum vorbei.



Wir nahmen unsere Kamera und einige Photoplatten aus dem Luftschiff und fertigten Erinnerungsbilder an.



Hinzu kam, dass das Wetter ausgesprochen schön war.



Aus welchem Grund auch immer, tat Cora plötzlich ihren Unmut kund, um uns mitzuteilen, dass irgend etwas nicht stimmte.
Wir nahmen an, dass sie beleidigt war, weil sie für kurze Zeit keine Aufmerksamkeit hatte.



Auch dem Edelherrn machte sie klar, dass irgendwas nicht stimmte. Sie bellte und knurrte auch den umgekippten Baum an.


Der Edelherr stand auf und ging um den Baum herum, um cora zu beruhigen, doch ihm fiel auf, dass der Baumstumpf, der logischerweise noch in der Erde stecken musste, nirgends in der Nähe zu finden war.


So holte die Edelfrau ein magisches Kästlein aus dem Luftschiff, das grün leuchtet, wenn etwas lebt.


Es handelte sich um eine Lebenwesen mit dem Namen „Phobaeticus serratipes„, eine Heuschrecke aus der Familie der Gespensterheuschrecken, die bekannt ist als „Wandelnder Ast“.
Dieses Tier sieht nämlich wie ein Ast aus und tarnt sich so gegen Fressfeinde.



Es gelang den Edelherrn sogar, sie zu reiten. Sie ließ sich sehr gut führen.

Copyright/Inhaber des Urheberrechts dieser Geschichte:

Dietmar Schneidewind, www.d-sch.com


Aⅿ Rande einer Tagung der „Organisation der Zeitreisenden“ plauderten die Botschafter der Republik Chronaspheria, Sabine und Dietmar, Edelleute von Syntronica, aus dem Nähkästchen.

Wir wollten mit unserem Schiff gerade landen und hatten fast aufgesetzt, als uns eine Temporaldroschke rammte. Der Schaden war nicht groß und war binnen zweier Tage behoben.

Einige Tage später kamen wir aus dem Jahre 1794 zurück und wunderten uns, dass wir nicht in Monasteria, sondern irgendwo über der See materialisiert hatten.
Wie sich bei einem Termin in der Werkstatt herausstellte, war die Ortstransmissionsapparatur, nicht aber der Temporaltransmitter defekt, weswegen wir irgendwo in der Nähe von Babeldaob im Pazifischen Ozean auf einer Insel gelandet waren.
Wir vermuten, dass die Ursache der Unfall mit der Temporaldroschke war.

Die Insel mutete seltsam an, nachdem wir sie einige Zeit erkundet hatten.
Es gab dort sehr große bunte Vögel, die wir trotz unserer vielen Reisen nicht kannten.
Auch waren dort die Früchte sehr groß, das Gras war sehr hochgewachsen und die Halme sehr breit.

Hinter einer Lichtung sahen wir plötzlich etwas, das aussah wie ein großer Vogelkäfig, rund und oben eine Halbkugel aufgesetzt.
Als wir näher kamen, sahen wir, dass dort auf einem Holzpodest ein goldener Vogel saß. Unten auf dem Boden scharrten schwarze in der Erde.


Wir nehmen unsere Kamera und ich machte von meiner Gemahlin und Cora neben dem Käfig Lichtbilder.
Die großen Vögel reagierten nicht auf uns. Es kam mir so vor, als bemerkten sie uns gar nicht.


Wir tauschten kurz die Position. Und meine Gemahlin machte Lichtbilder von mir.


Plötzlich flatterte ein großer Vogel auf sie zu und setzte sich neben ihr.
Der Rabe sagte krächzend, aber immerhin verständlich zu ihr: „Bitte hilf mir!“.
„Was kann ich denn tun!“, fragte sie, denn der Rabe schien friedfertig.
„Der goldene Rabenkönig hat meine Frau und unsere Küken in seinen Palast gesperrt. Könnt Ihr die drei befreien?“
„In welchen Palast?“
„Hier dieser“, sagte er, während er den Kopf zum Käfig drehte, „da wo der andere Flügellose neben steht.“
„Ach! Du meinst meinen Gemahlen?“
„Wie immer Du ihn nennst. Er kann nicht fliegen, weil er flügellos ist.“
Sabine Edelfrau von Syntronica, lachte leise.
„Hast Du das gehört?“ wandte sie sich an mich.


„Wir helfen Dir gerne“, sagte ich und begann, den goldenen Rabenkönig zu ärgern, indem ich nach ihm griff und ihn provozierte.
Währenddessen grub Cora hinter ihm, sodass er es nicht sehen konnte, ein Loch, damit die anderen, schwarzen Raben sich befreien konnten.
Der goldene Rabenkönig wurde richtig aggressiv und ich hatte Angst um meine Finger, die er jedoch nicht erwischte.


„Vielen Dank, Flügelloser“, gedankte sich der Rabe bei mir, „Ihr habt meine Familie gerettet.“
Cora hatte das Loch nach der Flucht seiner Rabenfrau und den Küken wieder zugebuddelt.


Nachdem wir von allen Befreiten Schnabel-Küsschen bekommen hatten, flogen sie noch in Eskorte mit uns zur unserem Luftschiff.

Frohen Mutes, etwas Gutes getan zu haben, flogen wir nach Monasteria, aber manuell.
Es dauerte etwas länger, aber wir kamen bald zu Hause an.

Nachdem wir die Ortstransmissionsapparatur reparieren gelassen hatten, versuchten wir nochmals Richtung Babeldaob zu fliegen.
Wir kamen dort auch an, doch wir fanden nirgends diese seltsame Insel.


Copyright/Inhaber des Urheberrechts dieser Geschichte:

Dietmar Schneidewind, www.d-sch.com

Das Steampunk-Picknick findet nun statt am

13.9.2020 ab 12 Uhr mittags.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren wir gezwungen, es erst abzusagen.
Wir konnten aber glücklicherweise im Austausch mit dem Römermuseum „Villa Rustica“ einen neuen Termin finden.

Die Romanautorin Isabel Holocher-Knosp wird aus ihrem Buch „Tatort Villa Rustica“ lesen.
Sie wird ab 17 Uhr beginnen.
Wir konnten sie gewinnen.
Wir freuen uns sehr!

Von der Museumsseite gibt es eine Führung .
Quintilla, die letzte Herrin des Guts wird Geschichten zum Besten geben.
Dauer: 14 Uhr bis 15:30 Uhr.

Das Museum wird Speisen und Getränke anbieten.

Alle interessierten – ob mit oder ohne Gewandung, aus welcher Epoche auch immer – sind herzlich eingeladen.

Falls es schlechtes Wetter ist, können wir uns in den Portikus (im Museum mit Bierbänken und –tischen) aufhalten.

Kleinhändler bzw. Kleinanbieter können gerne ihre kleinen Stände aufbauen.
Bitte dies vorher mit uns absprechen.

Maßnahmen bezüglich der Corona-Krise

Wir sind im stetigen Kontakt mit dem Sozialministerium und den Ordnungsbehörden.

Stand 12.9.2020
Teilnehmer, Fotografen und Besucher müssen eine Alltagsmaske beziehungsweise einen Mund-Nase-Schutz tragen.
Gruppenfotos gibt es nur mit Masken.
Theoretisch könnte man mit Abstand auch ohne Maske posieren.
Im Außenbereich sind Masken keine Pflicht, wenn der Mindestabstand gewährt ist.

Der Abstand von 1,5 bis 2 Metern muss eingehalten werden.

Um eine eventuelle Nachverfolgung zu gewährleisten, falls sich herausstellt, dass jemand infiziert war oder ist, muss jeder seine Daten hinterlassen.



Wir haben ein kleines Erhebungsblatt (Zettel) für jeden, auf denen er/sie die Kontaktdaten aufschreiben muss.
Dies sind der Realname und wahlweise die Telefonnummer oder die E-Mail-Adresse oder die Wohnschrift.

Diese „Zettel“ werden in eine versiegelte Box mit Schlitz gesteckt.

Falls keine Corona relevanten Maßnahmen stattgefunden haben, werden wir die Box, die wir nicht öffnen, nach vier Wochen, also Mitte Oktober, vernichten.

Sollten die Ordnungsbehörden an uns herantreten, müssen wir die Adressen an diese zwecks Kontaktaufnahme weitergeben.

Von uns aus werden wir die Box nicht öffnen.

Falls wir für ein Gruppenfoto laut Sozial‑ beziehungsweise Gesundheitsministerium keine Masken oder Mundschutze bräuchten, sollten wir trotzdem ein „Erinnerungsfoto“ mit Masken machen.
Also ein Gruppenfoto, auf dem alle eine Maske tragen.

Wer von Schorndorf oder Winterbach sowie der Nähe kommt, kann sich melden, denn jemand bietet Mitfahrgelegenheiten an.

Wir freuen uns auf Gewandete und Zivilisten!

Wer sich nicht über Facebook anmelden kann, kann es mit dem folgenden Formular tun.

Es war ein schöner Herbsttag. Das Laub fiel schon herunter, doch die Tage waren mild.
In und vor dem Café Veronica saßen Leute und unterhielten sich, während sie den Herbst genossen. Die Kulisse war von Geräuschen wie Kaffeelöffeln beim Rühren in der Tasse oder vom Absetzen von Tassen auf Untertassen durchsetzt. Sie war angenehm, nicht wirklich laut.

Commodore Blackrock, die Edelleute von Syntronica und einige andere hatten sich einen Tisch geteilt und waren ins Gespräch gekommen.
„Vielen Dank, Madame Veronica!“, sagte Blackrock und nickte der Besitzerin freundlich zu, als sie ihm noch einen großen Kaffee brachte.

Sabine Edelfrau von Syntronica war in einem Gespräch über das Bakker-Kléber-Institut versunken, als sich etwas Merkwürdiges langsam manifestierte. Sie hatte gerade den Namen Thijs van Doorn fallengelassen, als ihr Gegenüber die Augenbrauen schräg stellte.

„Wer ist diese Person?“ fragte der dunkelblonde Mann und schaute sie nachdenklich an.
„Professor Thijs van Doorn“, wiederholte sie, „er war doch schon beim BKI, als Sie dort studierten.“ Der Angesprochene schüttelte den Kopf: „Es tut mir leid. Der Name sagt mir nichts.“
„Vielleicht haben Sie keine Vorlesungen bei ihm besucht. Mir haben seine Temporalmechanik-Stunden sehr gefallen.“
„Temporalmechanik habe ich bei Professor Noud Peeters gehabt“, sagte er und die Frau, die links neben ihm saß, nickte zustimmend.
„Er ist doch immer noch der Vorsitzende des Lehrstuhls für Temporalmechanik“, intervenierte die Edelfrau und erntete skeptische Blicke.
„Sie meinen Professor Noud Peeters, wie ich gerade schon bemerkte. Dieser ist salopp gesprochen der ewige Vorsitzende.“
„Moment!“, sagte die Edelfrau, „Professor Peters war sein Stellvertreter.“
Ihr Gegenüber und die Frau schüttelten den Kopf.

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