Abenteuer

ie „Ehrenwerte Teeduell-Gesellschaft Württemberg“ macht einen kleinen Ausflug.

Wer ist noch dabei?

Am Samstag 7. März 2020 möchten wir in voller Steampunk-Montur die Teekannen-Ausstellung im Hornmoldhaus in Bietigheim besuchen.
Danach gehen wir in das Schloss Bietigheim, um im „Rossknecht“ zu speisen.

Da wir dort einen Tisch reservieren müssen, mögen sich Teilnehmer bitte anmelden!

Dies kann bis spätestens zum 3. März 2020 über das untenstehende Formular oder auf der Facebook-Seite „Steampunk Stuttgart“ machen.

Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Aⅿ 3. Februar treffen sich der Botschafter der Republik Chronaspheria Dietmar Edelherr von Syntronica und der Chefredakteur der „Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung“ Hans-Jörg Zürn zu einem „Wortwechsel“ im Flughafen Stuttgart-Böblingen.

Dies ist die offizielle Pressemitteilung von Regio TV dazu.

DIETMAR SCHNEIDEWIND zu Gast im Regio TV Stadtgespräch

Stadtgespräch Böblingen, so der Titel des regionalen Talkformats mit wöchentlich wechselnden Studiogästen, immer montags bis sonntags auf Regio TV.
In Kooperation mit den Kollegen der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung produzieren die Regional-Fernsehmacher die 15-minütige Sendereihe mit interessanten Interviewgästen von hier, aufgezeichnet im TV-Studio „Motorworld“ auf dem Flugfeld Böblingen/Sindelfingen.

Zu Gast am 03.02.2020 ist Dietmar Schneidewind, Zeitreisender und Steampunk im Gespräch mit Verlagsleiter Hans-Jörg Zürn von der SZ/BZ.

Schalten Sie ein zum Stadtgespräch Böblingen auf Regio TV zur Erstausstrahlung am Montag, 03. Februar um 18:15 Uhr (via Kabel), um 21:15 Uhr (SAT) oder an weiteren Sendeterminen auch in den
darauffolgenden Tagen.

Das Stadtgespräch Böblingen ist empfangbar im Kabelnetz der Unity-Media im Landkreis Böblingen, via Astra Digital SAT und darüber hinaus im Internet unter:
https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/

Vielen Dank an Hans-Jörg Zürn von der „Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung“ und dem Team von Regio TV!

Im Internet kann man den Beitrag etwas zeitversetzt zur Erst‑ Ausstrahlung anschauen unter:

https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/

Weiterführendes:

ie beliebten Botschafter von Chronaspheria waren zu einem Gespräch in den Räumen des „Sekundenzeigers der Geschichte“. Neben politischen Themen plauderten sie auch aus dem Nähkörbchen und erzählten, wie sie zu ihrer Hündin Cora kamen.

Es war eine Zeit, in der zwei Abenteuer hineinspielten.

Als die Edelleute von Syntronica das zweite Abenteuer bestanden hatten, schauten sie sich noch etwas um und sahen in einigen hundert Ellen Entfernung ein Haus stehen, das ihnen bekannt vorkam.

„Hier waren wir doch schon mal“, sagte Sabine Edelfrau von Syntronica, zu ihrem Gemahl und schaute ihn erwartungsvoll an.
„Ja, vor 34 Jahren“, bestätigte er nickend, „das sage ich jetzt salopp. Der Brillenmacher würde sagen, dies sei nicht korrekt und wiese uns darauf hin, dass wir sagen müssten: ‚Wir waren hier schon mal im Laufe einer Zeitreise ins Jahr 1513.“
Beide lachten ironisch.
„Weißt Du noch, wie wir mit dem Hund angebändelt haben“, meintete die Edelfrau mit trauriger Miene, „aber dann mussten wir ihn hier lassen wegen der Zeitdirektiven.“
„Wir haben aber die Tür angelehnt, damit er entkommen konnte.“
„Wenn ich mir überlege, dass er eingegangen wäre“, sagte sie, „aber wie Du schon sagst. Er konnte ja raus, als wir gingen.“

Sie gingen Richtung des halbverfallenen Hauses.
Die Brücke, die nur noch ein Weg über das Feld war, war etwas mehr angefault als „damals“. Klar, es waren ja faktisch 34 Jahre seit dem letzten Besuch vergangen.
Die Zeitreisenden hatten ja kaum Zeit einbüßt.
Sie schlenderten durch die Gänge des Hauses, nachdem die morsche Brücke passiert hatten.
Überall war es staubig, die Treppe knarzte. Als sie im ersten Obergeschoss herumliefen, gab es auch knarzende Geräusche beim Laufen. Sie entschieden, wieder ins Erdgeschoss zu gehen.
Nicht dass noch etwas passierte!
Irgendwann kamen sie in dem Halbdunkel des Inneren zu der Tür, die sie angelehnt hatten, damit der Hund hinausgehen konnte. Ein Spalt hatten sie offen gelassen, nach dem der Hund eingeschlafen war. Dann hatten sie sich weggeschlichen.
Die Zeitdirektiven konnten schon nerven, aber sie waren richtig. Man durfte nichts verändern, wie zum Beispiel jemanden retten.
Die Tür war verschlossen. Also griffen sie die Klinke, die verstaubt war, und öffneten die Tür. Die Kemenate roch muffig. Staub verteilte sich durch das Eintreten.
Dann sahen sie es und zuckten zusammen.

In einer Ecke lag ein halbverwester Hundekadaver.
Beiden fuhr es eiskalt den Rücken herunter.
„Oh nein!“, machte die Edelfrau, „der arme Hund!“
Ihnen war zum Weinen zumute.
Voriges Mal, also im Jahr 1513, als sie schon mal hier waren, lernten sie diesen Hund kennen. Sie erkundeten dieses Haus, da sie noch welche von den Schurken vermuteten, als sie ein Bellen und Winseln hörten. Hinter genau der Tür, die sie gerade geöffnet hatten, war der Hund eingesperrt gewesen. Er freute sich, dass sie da waren und ihn erhört hatten, und zeigte es ihnen, indem er ihnen ausgiebig die Hände leckte. Er folgte ihnen von dem Zeitpunkt an.

In dem Abenteuer im Jahr 1513, von dem noch detailliert berichten wird, mussten sie nach der erfolglosen Suche in diesem Haus auch wieder aufbrechen.
Den Hund konnten sie leider nicht mitnehmen. Denn dies widerspräche der Ersten Zeitdirektive des „Organisation der Zeitreisenden“.
Dies ist eine der höchsten Behörden neben der „Behörde zur Untersuchung Temporaler Distorsionen“.

„Anscheinend hatten wir mit unserer Annahme, dass wir vor 34 Jahren zu diesem Haus kamen, um den Hund zu retten, unrecht“, sagte der Edelherr mit betrübtem Blick, „die Tür, die wir einen Spalt aufließen, nachdem wir gegangen waren, als der Hund eingeschlafen war, muss wohl durch einen Windstoß zugeschlagen sein.“
„Das arme Tier, verhungert oder verdurstet!“, proklamierte Edelfrau von Syntronica.
Dann schmiedete er einen Plan.
„Meine Gemahlin!“ begann er und die Angesprochene horchte auf, „Das Schicksal des Hundes war wohl, an diesem Ort zu sterben. Aber ich habe eine Idee.“
Seine Gemahlin schaute ihn an.
„Wenn ich mich richtig erinnere, entsteht auf diesem Gelände hier ab der Mitte des 19. Jahrhunderts ein industrielles Produktionsgebiet. Das heißt, dass dieses Haus verschwinden wird oder irgendwann verfallen ist und etwas anderes hier entsteht.“
Hier wird irgendwann ‚Bleile‘ hergestellt“, bejahte die Edelfrau, „aber ich weiß noch nicht, worauf du hinaus willst.“
„Der Hund ist hier gestorben, und hat anscheinend keine Bewandtnis in der Zeit. Im Jahr 1513 war er hier eingeschlossen und wir glaubten, wir wären hierher gekommen, um ihn zu befreien. Er war aber kurz darauf wieder in diesem Raum, den wir einen Spalt aufstehen ließen. Er sollte also sterben.“
„Hm!“
„Wenn wir jetzt ins Jahr 1513 zurückfliegen, kurz nachdem der Hund durch Dein Streicheln einschlief, können wir ihn also aus dem Raum zu uns nehmen. Er hat ja keine Bewandtnis sonst, außer hier zu sterben. Und ich möchte nicht wissen, wie es ist, zu verhungern oder zu verdursten.“
„Es ist der gleiche Hund von damals“, meinte seine Gemahlin, „ein Weibchen.“
Sie dachte kurz nach und nickte: „Gut, dann machen wir es so. Wir müssen nur vorsichtig sein, dass wir nicht unsere – wie soll ich es sagen? – früheren Ichs treffen.“
„Das könnte riesige Probleme geben“, erwiderte ihr Gemahl, „wenn wir die Zeitfäden berühren, dann kommen wir in ein Paradoxon, dessen Ausmaße nicht auszudenken sind.“

Sie gingen zu ihrem Zeitschiff und machten die Maschinen bereit. Dampf und Rauch machte sich kurz breit, als sie anfuhren, dann war alles ruhig.
Sie stellten den 29. Juni 1513 ein. Denn sie hatten den Hund an ihrem Jubiläumstag, den 28. Juni, getroffen. Den Tag, an dem sie sich das erste Mal vor langer Zeit getroffen hatten.
Einen Tag später war zwar in Bezug auf den Hund schlimm, doch so trafen sie nicht sich selbst.
Es schüttelte sie durch, dann wurde die Umgebung um sie herum unklar. Der Zeittransfer hatte begonnen. Nach einige Minuten ging die dampfbetriebene Pfeife und sie waren am Ziel.

Sie stürmten heraus und gingen ins Haus.
„Wir kommen, Hund!“, rief Edelfrau von Syntronica vor Begeisterung.
Sie hörten den Hund bellen.
Er hätte sie fast umgeworfen, als sie die Tür öffneten.
„Komm mit uns!“, sagte Edelherr von Syntronica.

So kamen die Botschafter – Dietmar und Sabine, Edelleute von Syntronica – zu ihrem Hund, genauer genommen zu ihrer Hündin Cora.