Allgemein

„Der Sekundenzeiger der Geschichte“ wird in Kürze Nachrichten als Audio – „Das gesprochene Wort“ – veröffentlichen.
Die Vorbereitungen dazu laufen bereits auf Hochtouren.

„Der Sekundenzeiger der Geschichte“ – immer dabei, wenn etwas passiert, gleichwohl, ob in der Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart.

Durch den Erlass, dass Zeitreisen innerhalb der Zeit der weltumspannenden Epidemie verboten sind, ist es für Unternehmen wie das Zeitreisebüro Chrono.Tours schwer geworden.


Der „Mercator Tempus Itinerantur“ von Chrono.Tours, Dietmar Edelherr von Syntronica, erzählte uns, wie sich seine Compagnie über Wasser halten kann.

„Es gibt keine Probleme“, beginnt er, „es gibt nur Herausforderungen.“ und lässt sich in den Sessel sinken, „Chrono.Tours war anfangs ruinös, als meine Herzallerliebste und ich es übernahmen, aber wir haben es zu einem großen Unternehmen gemacht. Es floriert und wächst seit Jahren.“

Er erzählt, wie er zu Chrono.Tours gekommen war.

„Wir hatten einst selbst eine Zeitkreuzfahrt gemacht. Zu der Zeit hieß es noch Äther-Tours. Wir waren begeistert von dem Angebot. Wir freundeten uns mit den Besitzern an. Leider mussten wir feststellen, dass der damalige Besitzer leider der Spielsucht verfallen war. Wir besitzen eine Einhorn-Stallung mit Rennbetrieb und hatten ihn und seine Gattin eingeladen. Er verlor viel Geld bei der Einhorn-Wette. Seine Gattin klagte darüber, nachdem er viel verloren hatte. Wir halfen ihnen mit einer Bürgschaft, doch die Probleme hielten an.“

Er malt ein schlimmes Bild der Spielsucht. Die Edelleute von Syntronica konnten noch immer die Verluste durch Anleihen katalysieren, doch es wurde durch die Sucht ein Fass ohne Boden.

„Da die Compagnie stagnierte, obwohl gute Gewinne gemacht wurden, mussten wir irgendwann die Bremse ziehen“, sagt er, „wegen der anfänglichen Bürgschaft hatten wir Einlagen geschaffen, die sehr schnell aufgebraucht waren. Wir stellten ihn vor die Wahl. Er gab erst klein bei, doch dann kamen wir dahinter, dass die Wartungsarbeiten an den Schiffen nicht gemacht wurden und er das Geld für Wetten genutzt hatte. Wenn man einen Süchtigen weiter unterstützt, zieht er einen mit herunter. Wir zogen uns irgendwann heraus und kündigten die Freundschaft. Ein Vierteljahr später trafen wir seine Gattin, die uns sagte, ihr Mann habe Suizid begangen aus dem Antrieb heraus, dass er die Schulden nicht mehr tilgen konnte.“

Edelherr von Syntronica verharrte kurz und schüttelte den Kopf.

„Da Maélis – So heißt sie mit Vornamen. – mit den Nerven herunter war, kauften wir ihr das verschuldete Unternehmen ab. Die Hälfte der Schiffe mussten generalüberholt werden. Wir schafften neue Angebote und schafften es, Kunden zurückzugewinnen. Wir änderten den Namen, um einen Neuanfang zu starten. Nun sind wir eine große Compagnie.“

Er nippt von der Tasse Kaffee.

„Wir von Chrono.Tours geben nicht auf. Aus einem ruinösen Schuldenloch sind wir durch neue innovative Ideen herausgekommen. Dadurch das ich schon das Vakzin in mir trage, habe ich die Konzession erhalten, zumindest wieder Individualreisen zu machen, zusammen mit meiner Herzallerliebsten versteht sich. Wir haben uns während der Epidemie Gedanken gemacht und werden, wenn das Zeitreiseverbot aufgehoben wurde – viele neue Angebote präsentieren. Soviel kann ich verraten, die neuen Angebote werden aufregend.“

Das Zeitreisebüro Chrono.Tours ist eines der Unternehmen, die sich nie geschlagen geben und immer neue Ideen haben.

Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus Dresden

Dresden, 25. Dezember 1745. “Ich segne den Himmel für diese gute Nachricht“, rief König Friedrich II., nachdem der „Frieden von Dresden“ eingetreten war.
Er verheimlichte allerdings, dass er den Krieg angezettelt hatte.

Sechs Monate nach seiner Thronbesteigung im Jahre 1740 begann Friedrich Ⅱ. – auch „Der Alte Fritz“ genannt – am 16. Dezember den Ersten Schlesischen Krieg. Auslöser für seinen Angriff auf Schlesien war der Tod des habsburgischen römisch-deutschen Kaisers Karl VI., der ohne männlichen Erben geblieben war.
Dessen älteste Tochter Maria Theresia hatte gemäß einer bereits zu seinen Lebzeiten im Jahr 1713 angeordneten Thronfolgeregelung, der sogenannten Pragmatischen Sanktion, die Nachfolge angetreten.
So meinte Friedrich Ⅱ. die Muskeln spielen lassen zu müssen
Aus dem vermeintlich leichtem Spiel gegen Maria Theresia wurde ein grausamer Krieg, der alle Seiten Niederlagen und Verluste kostete.
Nach fast fünf Jahren harten Kriegs war der Heroismus gewichen gegen Frustration:
„Der Schmerz um gefallene Freunde ist der Wermutbecher, den die Vorsehung allen Kriegstriumphen beigesellt hat, um die übermäßige Freude am Siege herabzumindern.“

So kam es schließlich zum „Frieden von Dresden“ am 25. Dezember 1745.

Bedingt durch die Corona-Krise“ und den Kontaktbeschränkungen – sogenannter „Lockdown“ – sind viele Termine ausgefallen und es werden noch welche ausfallen.
Nicht immer ist es uns möglich, direkt auf Absagen zu reagieren.
Bei Unsicherheiten stehen wir bereit, Fragen zu beantworten.
Bitte dazu einfach das Kontaktformular im Impressum benutzen.