Geschichte

Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus Paris

Paris, 1783.

Am Ende des 18. Jahrhunderts begehrten die Franzosen auf und riefen aus der Hungersnot heraus: „Wir haben kein Brot.“

Marie Antoinette, die Gespielin des Königs, kam nach einiger Zeit heraus, zeigte sich und sagte: „Wenn Ihr kein Brot habt, esst doch Kuchen!“.

Der Philosoph, Chronist und Memoirenschreiber Jean-Jacques Rousseau hatte übrigens diesen Satz nicht aufgeschrieben.

Was aber auffällig ist, ist, dass sie diesen Spruch schon als Kind gesagt haben soll, denn Rousseau hatte diesen schon nachweislich in den 1760-er-Jahren aufgeschrieben.
Zu diesem Zeitpunkt war Marie Antoinette noch nicht am französischen Hofe und sie war erst zehn Jahre alt.

Bei einer Reportage in Spanien wurde mir berichtet, dass dieser Satz auch schon von Maria Theresia von Spanien ausgesprochen worden sein solle.

Kurioserweise bedachte man nach der Französischen Revolution mehrere Töchter Ludwigs XV. auch damit.

Meine mannigfaltigen Recherchen haben ergeben, dass es sich hierbei wohl – Nennen wir es – „Wanderanekdote“ handeln muss.

Es war ein schöner Herbsttag. Das Laub fiel schon herunter, doch die Tage waren mild.
In und vor dem Café Veronica saßen Leute und unterhielten sich, während sie den Herbst genossen. Die Kulisse war von Geräuschen wie Kaffeelöffeln beim Rühren in der Tasse oder vom Absetzen von Tassen auf Untertassen durchsetzt. Sie war angenehm, nicht wirklich laut.

Commodore Blackrock, die Edelleute von Syntronica und einige andere hatten sich einen Tisch geteilt und waren ins Gespräch gekommen.
„Vielen Dank, Madame Veronica!“, sagte Blackrock und nickte der Besitzerin freundlich zu, als sie ihm noch einen großen Kaffee brachte.

Sabine Edelfrau von Syntronica war in einem Gespräch über das Bakker-Kléber-Institut versunken, als sich etwas Merkwürdiges langsam manifestierte. Sie hatte gerade den Namen Thijs van Doorn fallengelassen, als ihr Gegenüber die Augenbrauen schräg stellte.

„Wer ist diese Person?“ fragte der dunkelblonde Mann und schaute sie nachdenklich an.
„Professor Thijs van Doorn“, wiederholte sie, „er war doch schon beim BKI, als Sie dort studierten.“ Der Angesprochene schüttelte den Kopf: „Es tut mir leid. Der Name sagt mir nichts.“
„Vielleicht haben Sie keine Vorlesungen bei ihm besucht. Mir haben seine Temporalmechanik-Stunden sehr gefallen.“
„Temporalmechanik habe ich bei Professor Noud Peeters gehabt“, sagte er und die Frau, die links neben ihm saß, nickte zustimmend.
„Er ist doch immer noch der Vorsitzende des Lehrstuhls für Temporalmechanik“, intervenierte die Edelfrau und erntete skeptische Blicke.
„Sie meinen Professor Noud Peeters, wie ich gerade schon bemerkte. Dieser ist salopp gesprochen der ewige Vorsitzende.“
„Moment!“, sagte die Edelfrau, „Professor Peters war sein Stellvertreter.“
Ihr Gegenüber und die Frau schüttelten den Kopf.

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Aⅿ Samstag waren die Mitglieder der „Ehrenwerten Teeduell Gesellschaft Württemberg“ zu Gast im Hornmoldhaus zu Bietigheim-Bissingen.
Im Hornmoldhaus, dem Stadtmuseum, findet momentan eine Teekannen-Ausstellung statt.

Die „Ehrenwerte Teeduell Gesellschaft Württemberg“ schaute sich die mannigfaltige Sammlung kurioser Teekannen an und war sehr beeindruckt.

Im Anschluss ging es noch zur gemeinsamen Einkehr und zum Abendessen in eine nahegelegene Restauration in der Nähe des Schlosses.

Das Lichtbild wurde von einem Photographen der „Ludwigsburger Kreiszeitung“ gemacht.

ie „Ehrenwerte Teeduell-Gesellschaft Württemberg“ macht einen kleinen Ausflug.

Wer ist noch dabei?

Am Samstag 7. März 2020 möchten wir in voller Steampunk-Montur die Teekannen-Ausstellung im Hornmoldhaus in Bietigheim besuchen.
Danach gehen wir in das Schloss Bietigheim, um im „Rossknecht“ zu speisen.

Da wir dort einen Tisch reservieren müssen, mögen sich Teilnehmer bitte anmelden!

Dies kann bis spätestens zum 3. März 2020 über das untenstehende Formular oder auf der Facebook-Seite „Steampunk Stuttgart“ machen.

Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Aⅿ 3. Februar treffen sich der Botschafter der Republik Chronaspheria Dietmar Edelherr von Syntronica und der Chefredakteur der „Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung“ Hans-Jörg Zürn zu einem „Wortwechsel“ im Flughafen Stuttgart-Böblingen.

Dies ist die offizielle Pressemitteilung von Regio TV dazu.

DIETMAR SCHNEIDEWIND zu Gast im Regio TV Stadtgespräch

Stadtgespräch Böblingen, so der Titel des regionalen Talkformats mit wöchentlich wechselnden Studiogästen, immer montags bis sonntags auf Regio TV.
In Kooperation mit den Kollegen der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung produzieren die Regional-Fernsehmacher die 15-minütige Sendereihe mit interessanten Interviewgästen von hier, aufgezeichnet im TV-Studio „Motorworld“ auf dem Flugfeld Böblingen/Sindelfingen.

Zu Gast am 03.02.2020 ist Dietmar Schneidewind, Zeitreisender und Steampunk im Gespräch mit Verlagsleiter Hans-Jörg Zürn von der SZ/BZ.

Schalten Sie ein zum Stadtgespräch Böblingen auf Regio TV zur Erstausstrahlung am Montag, 03. Februar um 18:15 Uhr (via Kabel), um 21:15 Uhr (SAT) oder an weiteren Sendeterminen auch in den
darauffolgenden Tagen.

Das Stadtgespräch Böblingen ist empfangbar im Kabelnetz der Unity-Media im Landkreis Böblingen, via Astra Digital SAT und darüber hinaus im Internet unter:
https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/

Vielen Dank an Hans-Jörg Zürn von der „Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung“ und dem Team von Regio TV!

Im Internet kann man den Beitrag etwas zeitversetzt zur Erst‑ Ausstrahlung anschauen unter:

https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/

Weiterführendes:

Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus Aachen

Rom, 25. Dezember 800.
„Carolus Magnum, Augustus, conciliet magnum, et pax a Deo pacifera Imperatoris Romanorum, vita et victoria“, tönen die frenetischen Jubelschreie durch Alt St. Peter zu Rom.

Es ist so weit, worauf die Christliche Welt lange gewartet hatte.
Karl der Große, Sohn des Pippin, wurde gerade durch Papst Leo Ⅲ. zum Römischen Kaiser gekrönt.

„Karl, der Erhabene, dem von Gott gekrönten großen und friedbringenden Kaiser der Römer, Leben und Sieg!“

Nun ist auch die Thronvakanz in Konstantinopel beendet.
Dort hatte zwar seit dem Jahr 797 Irene de facto die Alleinherrschaft, doch aus dem zentralen Aspekt der Geschlechtsvormundschaft durch die Männer, erkannte dies die Römische Kirche nicht an.

Karl bleibt die Anerkennung als weströmischer Kaiser durch Konstantinopel allerdings zunächst versagt.
Diese Krönung ist die Gründung des abendländischen Kaisertums, das sich als Fortsetzung des römischen Kaisertums versteht (Translatio imperii).

Unklar ist, ob die Krönung in dieser Form von Karl selbst gewollt war.
Einhard, ein bekannter Chronist dieser Zeit, behauptete dem „Sekundenzeiger der Geschichte“ gegenüber, dass Karl die Kirche sicherlich nicht betreten hätte, wenn er von Papst Leos Vorhaben gewusst hätte.