Nachrichten

Am 13.9.2020 fand im Römermuseum Villa Rustica ein Steampunk-Picknick statt. Zeitreisende trafen sich dort, um miteinander zu plaudern und gemeinsame Zeit zu verbringen.

Die Stimmung war wunderbar und sogar die Sonne spielte mit.

Als Souvenir gab es für jeden Besucher eine extra für diese Veranstaltung designte Dose mit Apfelschorle.

Die alkoholfreie Apfelschorle schmeckt sehr gut.

Vielen Dank an die Fotografen Gerhard Strohm und Christoph Schoder.

Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus Augsburg

Augsburg, 8. August 1629. Heute erließ Kaiser Ferdinand Ⅱ. ein antiprotestantisches Edikt.
Es verbot den Protestanten erstmals die Ausübung ihres Glaubens.

Kaiser Ferdinand Ⅱ. war nicht erst während des Dreißigjährigen Krieges zum Protestantenhasser geworden, sondern schon früher durch antiprotestantische Reden bekannt.
Diese Ausuferung war einer seiner geistigen Niedergänge, die erst wieder mit dem Westfälischen Frieden außer Kraft gesetzt wurden.

Vor knapp zwei Jahren fand in der ehemaligen Lederfabrik Röhm in Schorndorf, Rems-Murr-Kreis, ein Foto-Shooting statt.

Das Event hat sehr viel Spaß gemacht.

Das erste Bild, das wir bekommen haben, zeigt eine Zahn-Operation am nicht-betäubten Patienten.
Das Problem stellte sich erst nachher heraus.
Obwohl Sabine, Edelfrau von Syntronica, einen Korken bereithielt, waren die Schmerzen für den Patienten Jack Mac Crail so groß, dass er vergaß, sich den Korken ins Loch stecken zu lassen.
Seitdem hat er Durchzug und es pfeift. Das Pfeifen ist aber nicht der Tinnitus.

Die Zahn-OP ist für alle gut verlaufen. der Patient lebt, der Zahn-Klempner Dietmar, Edelherr von Syntronica, auch.

Vielen Dank an den Fotografen Peter Schuster für die Dokumentation des Eingriffs am lebenden Patienten! 

Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus London

London, 6. Juni 1844. Heute fand die Gründung der „Young Men’s Christian Association“ statt durch George Williams.
Damit wurde ein internationales Zeichen für alle „Jünglingsvereine“ gesetzt.

Er hatte das Ziel, jungen Männern in der Großstadt Glaubens‑ und Lebensorientierung zu geben.
Diese wurde im eigenen Vereinshaus auf biblischer Grundlage erteilt.
Aus dieser Idee entstand in wenigen Jahren eine weltweite Bewegung.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam es im Zuge der Industrialisierung zu christlichen Erweckungsbewegungen in Europa und Amerika.
Zahlreiche christliche „Enthaltsamkeitsvereine“ entstanden in dieser Zeit.,
Diese schlossen sich zu nationalen Verbänden zusammen.

In Deutschland entstanden auch in dieser Zeit evangelische sogenannte „Jünglingsvereine“. Aus ihnen sind später viele CVJM hervorgegangen. Der erste Jünglingsverein (und damit im Grunde der erste deutsche CVJM) reicht zurück ins Jahr 1823, mit der Gründung des Missions-Jünglings-Vereins Barmen-Gemarke.

In der Gegewart sind die einzelnen Ländergruppen unter der „World Alliance of YMCAs“ zusammengeschlossen.
In Deutschland ist der YMCA auch als CVJM – „Christlicher Verein Junger Männer“ – bekannt. Auch nennt sich „World Alliance“ hier „CVJM-Weltbund“.
In der Schweiz nennt er sich „CEVI“,

Die Botschafter der Republik Chronaspheria, Sabine und Dietmar von Syntronica, sind sehr kommunikativ. Diplomatie gehört ebenso zu ihrer Tätigkeit wie Kontakte zu knüpfen.

So kann es manchmal leider passieren, dass Personen ablehnend sind, obwohl man sich sehr viel Mühe gegeben hat.

In Stuttgart gibt es eine Gruppe, die sich „Hochadel“ nennt. Diese flanieren in historischen Kostümen vor und um die Villa Berg.

Dietmar, Edelherr von Syntronica schickte dem Hochadel eine Depesche, dass sie gerne mit ihnen flanieren würden am nächsten Termin.
Er ging darauf ein, dass die Edelleute mit vielen historischen Vereinen zusammenarbeiteten und bis jetzt nur Gutes dabei herausgekommen sei.
Auch lobte er deren Engagement bezüglich Königin Olga von Württemberg.
Er schickte ihnen auch Bilder mit verschiedenen Gruppen und Lokalitäten.
Die Bilder von den Edelleuten zeigten diese in viktorianischer Gewandung.

Der Hochadel lehnte das Treffen lapidar mit der Begründung ab, dass die Edelleute ja „Steampunks“ seien und sie eben „Hochadel“.
Die Antwort des Edelherrn, dass die Gewandung der Edelleute und die Kostüme des „Hochadels“ sehr ähnlich seien und man sich auch im Hintergrund halten würde, zog nicht.

Um aber nicht so abweisend zu sein, bot man an, dass man ja in „Zivil“ kommen könnte, sich aber im Hintergrund halten solle.

Welche Intention der „Hochadel“ verfolgte, wurde kurz nach diesem „Angebot“ klar.

Der Edelherr hatte ihnen ja Verweise zu den Fotoalben „Zeitreisende Botschafter unterwegs“ und „Viktorianisch“ geschickt, ebenso zu diversen anderen Quellen, wie die „Botschaft der Republik Chronaspheria“.

Die verantwortliche Person hatte anscheinend soviel Angst, dass die Edelleute von Syntronica kommen könnten, dass sie an jede bekannte Adresse eine Depesche schickte, mit der Bitte, fernzubleiben.

Aⅿ 1. Juni des Jahres 2109 fand im Römermuseum „Villa Rustica“ zu Hechingen-Stein das erste Steampunk-Picknick statt.
In diesem Jahr sollte es am 7. Juni stattfinden, doch leider kam die Corona-Krise dazwischen, sodass es erst am 13. September.2020 stattfinden kann.

Ein Rückblick

Es waren ungefähr dreißig Zeitreisende gekommen. Das Wetter spielte mit, auch wenn manche die stechende Sonne zu heiß empfanden.
Die Villa Rustica hatte extra für uns Pavillons aufgebaut, dass es erträglicher wurde.

Die Stimmung war gut, sorgte doch die Steamfolkband „Tales of Nebelheym“ für gute Unterhaltung.

Wir unterhielten uns nicht nur gut, wir genossen auch alle den wunderschönen Tag.
Zudem gab es eine Sonderzeitung extra für diese Veranstaltung.
Auch erfuhren wir vieles von den Römern und Kelten.

Nach ersten Vorbehalten mancher Personen erhellten wir auch deren Herzen.
Im Deutschen stößt das Wort „Punk“ immer auf etwas Abneigung.

Ein großer Tropfen Wehmut

Im Vorfeld wurden wir als Veranstalter von einer Frau gefragt, ob es möglich sei, dass sie ihre eigenen Fotografen mitbrächte, da diese ein paar Bilder von ihr für eine Reportage machen wollten.
Wir hatten nichts dagegen, da bei Steampunk-Veranstaltungen Fotografen immer gern gesehen sind und wir bei den Fotografen.

Aus den „paar Fotos“ wurde dann eine „große Verärgerung“.

Das Kamerateam war von einem Fernsehsender.
Die Frau setzte sich groß in Szene und benutze das Steampunk-Picknick als ihre Tribüne. Leute wurden weggeschoben, als sie filmen ließ.
Während das Filmteam uns ohne Nachfrage aufnahm, wehrte sich die Frau dagegen, von den Fotografen, die von Museum und von uns eingeladen wurden, fotografiert zu werden.

In Vorfeld wurde kommuniziert, dass Fotografen da seien und jeder die Hand vor das Gesicht halten möge, wenn er nicht fotografiert werden möge. Auch hingen auf dem Gelände diesbezügliche Erklärungen aus.

Als Gastgeber und Veranstalter bekamen wir diese Querelen erst nicht mit, da wir mit vielen Personen sprachen.
Irgendwann beschwerten sich einige Fotografen bei uns, wer diese Person mit dem Filmteam sei, die ihnen „Verletzung des Rechts am eigenen Bild“ vorwarf.
Wir versuchten zu vermitteln, doch die Frau wurde so dreist, einigen zu erzählen, es sei ihre Veranstaltungen.
Dies bekamen wir aber erst mit, als sie schon verschwunden waren.

Wir konnten an diesen Tag wieder einiges hinbiegen.
Obwohl Verantwortliche vom Museum erst verärgert waren, wurde schon der nächste Termin – 7. Juni 2020 – klargemacht und wir wurden zu verschiedenen Veranstaltungen bei ihnen eingeladen.

Das Recht am eigenen Bild

Viele unserer Freunde waren nicht damit einverstanden, für eine Fernsehreportsge „missbraucht“ zu werden.

So legten wir aus unserer Verantwortung heraus ein Wort beim Fernsehsender ein.

Nun musste jeder, der in der Reportage auftauchte eine Erklärung unterschreiben, dass er gezeigt werden durfte.

In der Reportage sind einige Personen unkenntlich gemacht worden.

So kann ein Schuss nach hinten losgehen.