Nachrichten

Die Botschafter der Republik Chronaspheria, Sabine und Dietmar von Syntronica, sind sehr kommunikativ. Diplomatie gehört ebenso zu ihrer Tätigkeit wie Kontakte zu knüpfen.

So kann es manchmal leider passieren, dass Personen ablehnend sind, obwohl man sich sehr viel Mühe gegeben hat.

In Stuttgart gibt es eine Gruppe, die sich „Hochadel“ nennt. Diese flanieren in historischen Kostümen vor und um die Villa Berg.

Dietmar, Edelherr von Syntronica schickte dem Hochadel eine Depesche, dass sie gerne mit ihnen flanieren würden am nächsten Termin.
Er ging darauf ein, dass die Edelleute mit vielen historischen Vereinen zusammenarbeiteten und bis jetzt nur Gutes dabei herausgekommen sei.
Auch lobte er deren Engagement bezüglich Königin Olga von Württemberg.
Er schickte ihnen auch Bilder mit verschiedenen Gruppen und Lokalitäten.
Die Bilder von den Edelleuten zeigten diese in viktorianischer Gewandung.

Der Hochadel lehnte das Treffen lapidar mit der Begründung ab, dass die Edelleute ja „Steampunks“ seien und sie eben „Hochadel“.
Die Antwort des Edelherrn, dass die Gewandung der Edelleute und die Kostüme des „Hochadels“ sehr ähnlich seien und man sich auch im Hintergrund halten würde, zog nicht.

Um aber nicht so abweisend zu sein, bot man an, dass man ja in „Zivil“ kommen könnte, sich aber im Hintergrund halten solle.

Welche Intention der „Hochadel“ verfolgte, wurde kurz nach diesem „Angebot“ klar.

Der Edelherr hatte ihnen ja Verweise zu den Fotoalben „Zeitreisende Botschafter unterwegs“ und „Viktorianisch“ geschickt, ebenso zu diversen anderen Quellen, wie die „Botschaft der Republik Chronaspheria“.

Die verantwortliche Person hatte anscheinend soviel Angst, dass die Edelleute von Syntronica kommen könnten, dass sie an jede bekannte Adresse eine Depesche schickte, mit der Bitte, fernzubleiben.

Aⅿ 1. Juni des Jahres 2109 fand im Römermuseum „Villa Rustica“ zu Hechingen-Stein das erste Steampunk-Picknick statt.
In diesem Jahr sollte es am 7. Juni stattfinden, doch leider kam die Corona-Krise dazwischen, sodass es erst am 13. September.2020 stattfinden kann.

Ein Rückblick

Es waren ungefähr dreißig Zeitreisende gekommen. Das Wetter spielte mit, auch wenn manche die stechende Sonne zu heiß empfanden.
Die Villa Rustica hatte extra für uns Pavillons aufgebaut, dass es erträglicher wurde.

Die Stimmung war gut, sorgte doch die Steamfolkband „Tales of Nebelheym“ für gute Unterhaltung.

Wir unterhielten uns nicht nur gut, wir genossen auch alle den wunderschönen Tag.
Zudem gab es eine Sonderzeitung extra für diese Veranstaltung.
Auch erfuhren wir vieles von den Römern und Kelten.

Nach ersten Vorbehalten mancher Personen erhellten wir auch deren Herzen.
Im Deutschen stößt das Wort „Punk“ immer auf etwas Abneigung.

Ein großer Tropfen Wehmut

Im Vorfeld wurden wir als Veranstalter von einer Frau gefragt, ob es möglich sei, dass sie ihre eigenen Fotografen mitbrächte, da diese ein paar Bilder von ihr für eine Reportage machen wollten.
Wir hatten nichts dagegen, da bei Steampunk-Veranstaltungen Fotografen immer gern gesehen sind und wir bei den Fotografen.

Aus den „paar Fotos“ wurde dann eine „große Verärgerung“.

Das Kamerateam war von einem Fernsehsender.
Die Frau setzte sich groß in Szene und benutze das Steampunk-Picknick als ihre Tribüne. Leute wurden weggeschoben, als sie filmen ließ.
Während das Filmteam uns ohne Nachfrage aufnahm, wehrte sich die Frau dagegen, von den Fotografen, die von Museum und von uns eingeladen wurden, fotografiert zu werden.

In Vorfeld wurde kommuniziert, dass Fotografen da seien und jeder die Hand vor das Gesicht halten möge, wenn er nicht fotografiert werden möge. Auch hingen auf dem Gelände diesbezügliche Erklärungen aus.

Als Gastgeber und Veranstalter bekamen wir diese Querelen erst nicht mit, da wir mit vielen Personen sprachen.
Irgendwann beschwerten sich einige Fotografen bei uns, wer diese Person mit dem Filmteam sei, die ihnen „Verletzung des Rechts am eigenen Bild“ vorwarf.
Wir versuchten zu vermitteln, doch die Frau wurde so dreist, einigen zu erzählen, es sei ihre Veranstaltungen.
Dies bekamen wir aber erst mit, als sie schon verschwunden waren.

Wir konnten an diesen Tag wieder einiges hinbiegen.
Obwohl Verantwortliche vom Museum erst verärgert waren, wurde schon der nächste Termin – 7. Juni 2020 – klargemacht und wir wurden zu verschiedenen Veranstaltungen bei ihnen eingeladen.

Das Recht am eigenen Bild

Viele unserer Freunde waren nicht damit einverstanden, für eine Fernsehreportsge „missbraucht“ zu werden.

So legten wir aus unserer Verantwortung heraus ein Wort beim Fernsehsender ein.

Nun musste jeder, der in der Reportage auftauchte eine Erklärung unterschreiben, dass er gezeigt werden durfte.

In der Reportage sind einige Personen unkenntlich gemacht worden.

So kann ein Schuss nach hinten losgehen.

Wie bereits berichteten, waren die Botschafter der Republik Chronaspheria, Sabine und Dietmar Edelleute von Syntronica auf eine unbekannte Insel gelandet.Sie haben uns Lichtbilder überlassen, zu denen sie mit einem Abenteuer aufwarteten.

Es war an dem Tag, an dem wir von einer Mission im Jahre 1794 zurückkamen
Wir sind ja durch eine Beschädigung an der Ortstransmissionsapparatur auf eine Insel teleportiert worden anstatt nach Monasteria.
Die Insel lag irgendwo im Pazifischen Ozean nahe Babeldaob.

Wir schauten uns um und waren fasziniert von der Flora und Fauna.
Unsere Hündin Cora tollte herum und man sah, dass es auch ihr gefiel.

Bei unserem Erkundungsspaziergang kamen wir bei einem umgekippten Baum vorbei.



Wir nahmen unsere Kamera und einige Photoplatten aus dem Luftschiff und fertigten Erinnerungsbilder an.



Hinzu kam, dass das Wetter ausgesprochen schön war.



Aus welchem Grund auch immer, tat Cora plötzlich ihren Unmut kund, um uns mitzuteilen, dass irgend etwas nicht stimmte.
Wir nahmen an, dass sie beleidigt war, weil sie für kurze Zeit keine Aufmerksamkeit hatte.



Auch dem Edelherrn machte sie klar, dass irgendwas nicht stimmte. Sie bellte und knurrte auch den umgekippten Baum an.


Der Edelherr stand auf und ging um den Baum herum, um cora zu beruhigen, doch ihm fiel auf, dass der Baumstumpf, der logischerweise noch in der Erde stecken musste, nirgends in der Nähe zu finden war.


So holte die Edelfrau ein magisches Kästlein aus dem Luftschiff, das grün leuchtet, wenn etwas lebt.


Es handelte sich um eine Lebenwesen mit dem Namen „Phobaeticus serratipes„, eine Heuschrecke aus der Familie der Gespensterheuschrecken, die bekannt ist als „Wandelnder Ast“.
Dieses Tier sieht nämlich wie ein Ast aus und tarnt sich so gegen Fressfeinde.



Es gelang den Edelherrn sogar, sie zu reiten. Sie ließ sich sehr gut führen.

Copyright/Inhaber des Urheberrechts dieser Geschichte:

Dietmar Schneidewind, www.d-sch.com


Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus Prag

Prag, Böhmen, 23. Mai 1618. Heute eskalierte die angespannte Lage zwischen den Protestanten und den Katholiken in der böhmischen Hauptstadt Prag. Etwa 200 Protestanten taten ihrem Unmut kund und zogen zur Burg.

Der Anführer der Protestanten Heinrich Matthias von Thurn hatte spontan zu einer Versammlung der protestantischen Stände geladen. Ausgelöst wurde die Empörung durch den Abriss der evangelischen Kirche in Klostergrab und die Schließung der St.-Wenzels-Kirche in Braunau, befohlen vom katholischen Landesherren Kaiser Matthias.

Danach zogen er und etwas 200 Vertreter sympathisierender Stände zur Burg. Dort inszenierten sie einen Schauprozess, der darin endete, eine Gewalthandlung in der Form der sogenannten „Defenestration“ (Fenstersturz) an den königlichen Statthaltern Jaroslaw Borsita Graf von Martinitz und Wilhelm Slawata von Chlum und Koschumberg sowie dem Kanzleisekretär Philipp Fabricius vorzunehmen.

Obwohl sie siebzehn Meter tief aus dem Fenster in den Burggraben stürzten, überlebten alle drei mit leichten Blessuren.

Der Fenstersturz markierte den Beginn des Aufstands der böhmischen Protestanten gegen die katholischen Habsburger.
Sollte Kaiser Matthias angemessen reagieren, könnte es zu einem Krieg zwischen den beiden verfeindeten Parteien kommen.

Das Steampunk-Picknick findet nun statt am

13.9.2020 ab 12 Uhr mittags.

Aufgrund der Corona-Pandemie waren wir gezwungen, es erst abzusagen.
Wir konnten aber glücklicherweise im Austausch mit dem Römermuseum „Villa Rustica“ einen neuen Termin finden.

Die Romanautorin Isabel Holocher-Knosp wird aus ihrem Buch „Tatort Villa Rustica“ lesen.
Sie wird ab 17 Uhr beginnen.
Wir konnten sie gewinnen.
Wir freuen uns sehr!

Von der Museumsseite gibt es eine Führung .
Quintilla, die letzte Herrin des Guts wird Geschichten zum Besten geben.
Dauer: 14 Uhr bis 15:30 Uhr.

Das Museum wird Speisen und Getränke anbieten.

Alle interessierten – ob mit oder ohne Gewandung, aus welcher Epoche auch immer – sind herzlich eingeladen.

Falls es schlechtes Wetter ist, können wir uns in den Portikus (im Museum mit Bierbänken und –tischen) aufhalten.

Kleinhändler bzw. Kleinanbieter können gerne ihre kleinen Stände aufbauen.
Bitte dies vorher mit uns absprechen.

Maßnahmen bezüglich der Corona-Krise

Wir sind im stetigen Kontakt mit dem Sozialministerium und den Ordnungsbehörden.

Stand 12.9.2020
Teilnehmer, Fotografen und Besucher müssen eine Alltagsmaske beziehungsweise einen Mund-Nase-Schutz tragen.
Gruppenfotos gibt es nur mit Masken.
Theoretisch könnte man mit Abstand auch ohne Maske posieren.
Im Außenbereich sind Masken keine Pflicht, wenn der Mindestabstand gewährt ist.

Der Abstand von 1,5 bis 2 Metern muss eingehalten werden.

Um eine eventuelle Nachverfolgung zu gewährleisten, falls sich herausstellt, dass jemand infiziert war oder ist, muss jeder seine Daten hinterlassen.



Wir haben ein kleines Erhebungsblatt (Zettel) für jeden, auf denen er/sie die Kontaktdaten aufschreiben muss.
Dies sind der Realname und wahlweise die Telefonnummer oder die E-Mail-Adresse oder die Wohnschrift.

Diese „Zettel“ werden in eine versiegelte Box mit Schlitz gesteckt.

Falls keine Corona relevanten Maßnahmen stattgefunden haben, werden wir die Box, die wir nicht öffnen, nach vier Wochen, also Mitte Oktober, vernichten.

Sollten die Ordnungsbehörden an uns herantreten, müssen wir die Adressen an diese zwecks Kontaktaufnahme weitergeben.

Von uns aus werden wir die Box nicht öffnen.

Falls wir für ein Gruppenfoto laut Sozial‑ beziehungsweise Gesundheitsministerium keine Masken oder Mundschutze bräuchten, sollten wir trotzdem ein „Erinnerungsfoto“ mit Masken machen.
Also ein Gruppenfoto, auf dem alle eine Maske tragen.

Wer von Schorndorf oder Winterbach sowie der Nähe kommt, kann sich melden, denn jemand bietet Mitfahrgelegenheiten an.

Wir freuen uns auf Gewandete und Zivilisten!

Wer sich nicht über Facebook anmelden kann, kann es mit dem folgenden Formular tun.

Ein Bericht unseres zeitreisenden Kriegsberichterstatters aus Bebelingen

Bebelingen, 12. Mai 1525. Der Deutsche Bauernkrieg ist verloren. Auf den Seiten der Bauern wurden 3000 Tote beklagt. Der Truchsess von Waldburg kann sich den Sieg auf seine Fahnen schreiben.

An heutigen Dienstag passierte die wohl größte Katastrophe am Goldberg, einem Gebiet, dessen Gemarkung sich zwischen Bebelingen und Sindelvinga erstreckt. Stadtschreiber Magister Thomas Bechlin spricht dem „Sekundenzeiger der Geschichte“ gegenüber sogar von der größten menschlichen Katastrophe des Jahrtausends.

Was war passiert?

Im Jahre des Herren 1514 hatten sich Bauern im Remstal gegen ihre Herren erhoben, um mehr politische Rechte zu bekommen.
Diese Vereinigung war unter dem Namen „Der arme Konrad“ bekannt.
Die Forderung resultierte aus den Schriften Martin Luthers. Das Volk und insbesondere die Bauern lasen aus Luthers Worten, dass der Christenmensch nicht nur zum Arbeiten und Beten geschaffen wurde, sondern auch, um politischen Einfluss zu nehmen oder sich zu betätigen.
Das Bestreben nicht nur des „armen Konrads“ wurde allerdings von Luther abgelehnt, da er davon überzeugt war, dass der Mensch nach dem Tod den Himmel habe und es nicht schon ein Himmel auf Erden geben dürfe.
Der Bauernführer Thomas Münzer war erst auf der Seite Luthers gewesen, hatte sich aber von ihm abgewandt, da Luther die Bauern als räuberische und mörderische Rotten bezeichnet hatte.

Die schwäbischen Bauern hatten mit ihren zwölf Artikel umfassenden Forderungskatalog versucht, ihre Rechte friedlich durchzusetzen, was aber am Widerstand und der Unbeweglichkeit der Fürsten und des Klerus scheiterte.
Da sie ihre Ziele „mit Lieb und Fründtschaft“, wie es in der „Memminger Bauernordnung“ zu lesen ist, radikalisierten sie sich zunehmend.
Raubzüge gegen Burgen und Klöster hatten hier ihren Ursprung.

Im Tale des Botebur formierten sich Bauern und zogen von dort in Richtung Degerloch, wobei sich immer mehr Bauern anschlossen.
Anfang Mai zogen sie nach Herrenberg und nahmen diese ein.
Der württembergische Bauernhaufen war auf 8000 Mitglieder angewachsen.

Gleichzeitig hatten sich im Schönbuch und im Ammertal Bauernhaufen gebildet.Diese zogen nach Bebelingen und versuchten die Stadt einzunehmen, was aber an einer List scheiterte, da der Magistrat behauptete, die Stadt sei durch den Einfall Herzog Ulrichs entwaffnet worden.

In Herrenberg war währenddessen der Truchsess von Waldburg mit seinen Mannen erschienen und hatte die Bauern durch Kanoneneinsatz vertrieben.
Sie flüchteten zur Gemarkung Goldberg zwischen Bebelingen und Sindelvinga.
Am frühen Morgen des 12. Mais zogen die Mannen des Truchsess von Mauren kommend zum Goldberg, woraufhin der „Gewalthaufen“ und der „Verlorene Haufen“ der Bauern Aufstellung nahmen.
Innerhalb weniger Stunden war das 15000 Mann erstarkte Bauernheer von den Truppen des Truchsessen, die nur 7000 bis 8000 Mann zählten, blutig besiegt worden. Der Großteil der Bauern flüchtete in die Wälder.
3000 Bauern fielen dem blutigen Gemetzel zum Opfer. Auf Seiten der Reiterei fielen laut offiziellen Angaben 50 Soldaten.

Die Bauern schieden allerdings nicht aus dem politischen Leben aus.
So hatte „Memminger Erklärung“ doch etwas bewirkt.

Das Erbe einer solchen ursprünglich gewaltfreien Konfliktbearbeitung bei gleichzeitig engagiertem Eintreten für Recht und Gerechtigkeit sollten in den Herzen aller Menschen bewahrt bleiben.

Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus Paris

Paris, 1783.

Am Ende des 18. Jahrhunderts begehrten die Franzosen auf und riefen aus der Hungersnot heraus: „Wir haben kein Brot.“

Marie Antoinette, die Gespielin des Königs, kam nach einiger Zeit heraus, zeigte sich und sagte: „Wenn Ihr kein Brot habt, esst doch Kuchen!“.

Der Philosoph, Chronist und Memoirenschreiber Jean-Jacques Rousseau hatte übrigens diesen Satz nicht aufgeschrieben.

Was aber auffällig ist, ist, dass sie diesen Spruch schon als Kind gesagt haben soll, denn Rousseau hatte diesen schon nachweislich in den 1760-er-Jahren aufgeschrieben.
Zu diesem Zeitpunkt war Marie Antoinette noch nicht am französischen Hofe und sie war erst zehn Jahre alt.

Bei einer Reportage in Spanien wurde mir berichtet, dass dieser Satz auch schon von Maria Theresia von Spanien ausgesprochen worden sein solle.

Kurioserweise bedachte man nach der Französischen Revolution mehrere Töchter Ludwigs XV. auch damit.

Meine mannigfaltigen Recherchen haben ergeben, dass es sich hierbei wohl – Nennen wir es – „Wanderanekdote“ handeln muss.

Die Pressestelle von „Department Z. – Die Zeitpolizei“ hat bekanntgegeben, dass einer ihrer Hunde eine Verletzung davon getragen hatte.

Laut „Department Z. – Die Zeitpolizei“ hatten Beamte bei dem Hund eine blutende Stelle zwischen der Brust und der rechten Pfote entdeckt.

Über das, was genau passiert war, wurde noch nicht informiert.

Eine Quelle sagte, es habe sich um eine wundgescheuerte Stelle nahe dem Geschirr gehandelt.
Diese sei von einem Tierarzt bereits erfolgreich behandelt worden.
Es ginge ihm schon wieder sehr gut.
Der Hund hätte seine Arbeit schon wieder aufnehmen können.

er Zeitpolizei gelang es über Monate hinweg, eine Person über Epochen zu verfolgen. Leider konnte sie nicht dingfest gemacht werden.
Heute Morgen ging sie endlich in das sorgfältig ausgelegte Netz.

Über Monate gab es Hinweise auf jemanden, der von sich behauptet hatte, an der Uhr zu drehen.
Zeitreisende berichteten, dass sie sehr oft eine leichte Melodie hörten, zu der auch gesungen wurde, bevor Inkonsistenzen im Zeitfluss oder Irritationen beim Erreichen der Zielzeit auftraten.

„Wer hat an der Uhr gedreht?“

„Department Z – Die Zeitpolizei“ konnte die Inkonsistenzen neutralisieren, doch der Täter konnte immer flüchten.
Es konnte ermittelt werden, dass er sich selbst „Der Rosarote Panther“ nannte.

„Ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich selbst zum Opfer dieses … dieses … Rosaroten Panthers werden könnte“, erzählt Peter K., der seinen Namen nicht genannt haben möchte, „Es war richtig unheimlich. Du sitzt mit Deiner Familie im Schiff, stellst die Transfereinheit ein und landest in einer falschen Zeit. Bei uns waren es zweihundert Jahre, um die wir uns verfahren haben. Plötzlich war das Haus weg. Meiner Gemahlin sei es gedankt, dass sie bemerkte, dass die Transfereinheit plötzlich schneller die Werte wechselte und dann die falsche Zielzeit anzeigte.“
Er schüttelt sich und bekommt eine Gänsehaut: „Auf einmal singt jemand hämisch ‚Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät?‘ Das war nicht lustig. Wir haben vor Angst gezittert. Meine Kinder haben geweint.“
Peter K. rafft sich wieder zusammen und gesteht: „Am schlimmsten war die Ungewissheit, denn dieser Halunke hatte noch etwas in petto. Als wir endlich richtig ankamen, dröhnte durch das Schiff: ‚Heute ist nicht alle Tage. Ich komme wieder keine Frage.‘“

Der „Rosarote Panther“, wie er sich selbst nennt, hatte schon vielen Zeitreisenden einen gehörigen Schreck eingejagt.

Die eigens dafür eingerichtete Sonderkommission „Rosa Schabernack“ konnte hunderte Hinweise auswerten und vernahm viele Zeugen, zu denen auch Opfer von Schabernack des selbst-ernannten „Rosaroten Panther“ gehörten.

„Unsere Notrufnummer 888 wurde in der letzten Zeit arg strapaziert“, berichtet Sergeant Didier Du Vent vom Department Z, „Das ganze Problem stellte sich dergestalt dar, dass wirklich schlimme Notrufe wie havarierte Schiffe oder Meldung über Verletzte nicht oder nur verzögert durchkamen. Auch wenn der Schabernack-Treibende nur seinen Spaß haben wollte, muss er mit einer Anzeige wegen groben Unfugs rechnen.“.
Im Laufe der immer erfolgsversprechenderen Ermittlungen und Verfolgungen habe sich die Verhaltenweise des „Rosaroten Panthers“ geändert, denn er habe zunehmend hämische Briefe an die zuständigen Behörden verschickt mit Texten wie: „Männchen, Männchen auf der Leiter, die Polizei wird nie gescheiter.“.
Die Verteilung seiner „Botschaften“ wie „Man kriegt mich sowieso nicht‘, denn ich bin für Euch nur Farb‑ und Pinselstrich.“ lieferten Erkenntnisse, wie und wo genau vorhergehende Ereignisse passierten.
Eine Neu-Applizierung von Differenzenmaschinen des Departments Z lieferte neue Ansatzpunkte. Durch diese zumindest nicht so vage Wahrscheinlichkeiten konnte ein Muster erstellt werden.
Profilersteller der Zeitpolizei zogen die Ergebnisse mit in ihre Arbeit ein und so das Netz den Fisch – oder Panther – gefangen.

Es sei den vielen Zeugen und Hinweisgebern gedankt, dass der Täter mit der Identität Paulchen P. zum Glück aller geschnappt werden konnte.

Aⅿ Samstag waren die Mitglieder der „Ehrenwerten Teeduell Gesellschaft Württemberg“ zu Gast im Hornmoldhaus zu Bietigheim-Bissingen.
Im Hornmoldhaus, dem Stadtmuseum, findet momentan eine Teekannen-Ausstellung statt.

Die „Ehrenwerte Teeduell Gesellschaft Württemberg“ schaute sich die mannigfaltige Sammlung kurioser Teekannen an und war sehr beeindruckt.

Im Anschluss ging es noch zur gemeinsamen Einkehr und zum Abendessen in eine nahegelegene Restauration in der Nähe des Schlosses.

Das Lichtbild wurde von einem Photographen der „Ludwigsburger Kreiszeitung“ gemacht.