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it großen Hoffnungen warten die Anhänger des Zeitreisebüros Chrono.Tours auf deren nie endenwollende Neuentwicklungen.
Jetzt wurde ein neues Angebot vorgestellt.

Bei Zeitreisen uneingeschränkt dabei zu sein, ist für immobile Menschen kaum möglich. Das Zeitreisebüro Chrono.Tours macht dies zu einer Ausnahmeerscheinung. Das neue Angebot kommt der Nachfrage entgegen und der Markt wird, hier sind sich die Experten einig, durch dieses neue Projekt radikal und nachhaltig beeinflusst.

Die Namensgebung für das jüngste Kind des Unternehmens lautet „Barrierefreiheit“ und legt den Fokus auf immobile Menschen.

Sind die ersten Reaktionen noch zurückhaltend, wird Chrono.Tours als Pionier auf diesem Gebiet einen Siegeszug antreten.

Die langwierigen Verhandlungen mit einem Kooperationspartner im Sanitäts‑ und Pflegebereich haben sich laut Sabine und Dietmar Edelleute von Syntronica gelohnt.

„Dabei zu sein, bedeutet nicht in der Ferne zu stehen und ein Fernrohr zu benutzen“, sagte Dietmar, Edelherr von Syntronica., „Direkt daneben oder mittendrin stehen ist wichtig. Das ist das Flair von Zeitreisen.“
Durch den Einsatz von robusten Rollstühlen, die zudem noch sehr geländegängig sind, wurde dieses Merkmal in den Service integriert und gibt somit den Ausschlag für eine noch höhere Akzeptanz im hart umkämpften Markt der Zeitreisebüros.

Barrierefreiheit steht als ein richtungsweisendes Produkt.
Dietmar Edelherr von Syntronica betont nochmals diesbezüglich: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, ein so innovatives Serviceangebot auf den Markt zu bringen. Unsere Geschäftspartner und vor allem Kunden werden davon nachhaltig profitieren. Unser besonderer Wert liegt auf die besondere Qualität.“

Seitdem die Edelleute von Syntronica Chrono.Tours aus der Insolvenzmasse übernommen haben, gab es ständig Neuerungen und Verbesserungen, die von einer stetigen Aufstockung der Mitarbeiterzahl begleitet wurde.
Heute arbeiten weltweit einige hundert Mitarbeiter für Chrono.Tours.
Das Unternehmen zählt zu den wichtigsten und größten Anbietern im Sektor Zeitreisebüros und hat seinen Hauptsitz in Bebelingen.

erzeit findet in Stuttgart, Württemberg der „Zeitreise‑ und Tourismus-Salon“ vom 11. bis zum 19. Januar statt.
Es wird mit über 300 000 Besuchern gerechnet.

Die Botschafter lassen ein Gemälde von sich anfertigen

Die Botschafter der Republik Chronaspheria, Sabine und Dietmar, Edelleute von Syntronica, eröffneten den „Zeitreise‑ und Tourismus-Salon“, zu der viele Ehrengäste, Medien-Häuser, Chronisten und Gäste geladen waren.

Botschafter Dietmar Edelherr von Syntronica brachte seine Freude zum Ausdruck, dass der „Zeitreise‑ und Tourismus-Salon“ permanent mehr Anbieter und Besucher zählen dürfe.
Er bedankte sich bei der „Ausstellungs-Compagnie“ für die Ausrichtung.
Er maß dem Tourismus eine immer größer werdende Bedeutung zu.

In diesem Jahr wurde die „Zeitreise‑ und Tourismus-Salon“ neu aufgestellt und eingeteilt. Der Bereich Chrono-Aviation umfasst eine größere Fläche als in den Vorjahren und einige Ausstellungsflächen befinden sich nun im überdachten Außengelände. Dieser Bereich ist nun auf dem westlichen Areal zu finden. Im Nordwesten kann man sich Zeitreise-Gefährte anschauen, gegenüberliegend sind nun Zeitreisebüros angesiedelt.

Gleichermaßen verhält es sich im Osten der Ausstellungsflächen. Nordöstlich kann man Gefährte wie Droschken, Schiffe und Luftschiffe begutachten, während in Südosten Reisebüros ihre Angebote präsentieren.

Laut der Verwaltung sind in diesem Jahr 2161 Anbieter aus über einhundert Republiken und Nationen gekommen.
Aufgrund des Wachstums der letzten Jahre wurden einige Bereiche nach außen verlagert. Es wird darüber nachgedacht, das Gelände im Zuge dieses Jahres nochmals zu erweitern und zu überdachen.

Dies geschieht aus der Notwendigkeit heraus, dass Tourismus einen immer größeren Stellenwert bekommt.
Laut der „Organisation der Zeitreisenden“ hat sich der Bereich des Zeitreise-Tourismus in den letzten fünf Jahren um 32 Prozent gesteigert.

Der „Zeitreise‑ und Tourismus-Salon“ steht seit vielen Jahren für Qualität, Kompetenz und Innovation. Die dynamisch agierende Verwaltung hält auch mit neuen Ideen und Projekten an ihr Credo „Qualität kommt zuerst“ fest.

Es war schon immer das Steckenpferd, Tradition und Moderne auf elegante Art und Weise zu kombinieren. Mit dem „Zeitreise‑ und Tourismus-Salon“ ist dies auch diesmal wieder in vollem Umfang gelungen, die zentrale Aussage auf den Punkt zu bringen.
Die vielen positiven Reaktionen sind eine beeindruckende Bestätigung für dieses Handelns.

Der „Zeitreise‑ und Tourismus-Salon“ hat seine Pforten noch eine Woche, bis Sonntag, den 19. Januar, geöffnet.

on Samstag, den 4. Januar bis Montag, den 6. Januar fand der „Kongress der Zeitreisenden“ statt.
Die „Organisation der Zeitreisenden“ hatte nach Monasteria, der Hauptstadt der Republik Chronaspheria geladen.

Botschafter Dietmar Edelherr von Syntronica sprach ein Grußwort zur Eröffnung.

Sehr geehrte Damen und Herren Zeitreisende!

Stolz und Freude erfüllte die Herzen der Republik Chronaspheria, als an uns die Frage von der „Organisation der Zeitreisende“ herangetragen wurde, den diesjährigen „Kongress der Zeitreisenden“ in Monasteria abhalten zu dürfen.
Auf unserer aller Zungen lag das Wort „Ja“.
So treffen wir uns hier, wir die Zeitreisenden.

Laut offiziellen Zahlen der „Organisation der Zeitreisenden“ haben sich 800 Teilnehmer, Vertreter, Politiker, Besucher und Chronisten hier eingefunden, um sich über Zeitreisen auszutauschen.
In den verschiedenartigen Konferenzen und Diskussionsforen werden Neuigkeiten der Forschung der Temporal-Mechanik oder der Ergründung Temporaler Phänomene sehr aufschlussreich und zugleich sehens – und hörenswert sein.

Aber auch der kulturelle Austausch wird einen großen Raum einnehmen. So möchte ich Sie alle einladen, sich zu informieren, zu diskutieren oder neue Menschen kennenzulernen.

Ich möchte nochmals meinem Dank Ausdruck verleihen, dass Monasteria, die Hauptstadt der Republik Chronaspheria, als Austragungsort gewählt wurde.

Da es mir fernliegt, eine lange Rede zu zwingen und Sie damit zu langweilen, erkläre ich den „Kongress der Zeitreisenden“ als eröffnet.

Mögen Zeitreisen immer möglich sein!


Vielen Dank!

 

Jedem Zeitreisenden sind die „Direktiven für Zeitreisen“ ein Begriff.
„Die Organisation der Zeitreisenden“ hat nun für das bessere Verständnis dazu Erläuterungen herausgegeben.

Erläuterungen zu den „Direktiven für Zeitreisen“

Für Zeitreisende wurden von den zuständigen Departments und Institutionen Regeln erstellt, die für alle Zeitreisen und Zeitreisende einzuhalten sind.

Wie in der Präambel der „Direktiven für Zeitreisen“ erklärt, sind diese wichtig, um die Konsistenz der Zeitlinie und den damit verbundenen Ablauf der Geschichte zu gewährleisten.
Kleinste Veränderungen können verharrende Konsequenzen haben.

„Direktive 1“ fordert, dass Zeitreisende, die selbstständig reisen, ein „Zeitreise-Befähigungszertifikat“ besitzen müssen.
Führer von Zeitreisegefährten im Öffentlichen und Privatwirtschaftlichen Temporal-Verkehr benötigen ein erweitertes Zeitreise-Befähigungszertifikat.
Jeder einzelne Zeitreise-Passagier muss ein Visum oder einen Passierschein für eine Zeitreise besitzen. Ohne diese Dokumente darf er keine Zeitreise unternehmen.
Um Visa und Passierscheine zu bekommen, muss jeder Zeitreise-Passagier einen Nachweis erbringen, dass er an einen Lehrgang über seine Zielzeit teilgenommen hat. Dies ist sehr wichtig, damit man sich richtig verhält in einer anderen Epoche. Es reicht in der Regel aus, wenn man vor Antritt der ersten Zeitreise diesen Lehrgang besucht.
Als Beispiel sei das Mittelalter genannt. Bei falschem Benehmen oder bei bestimmten Aussagen könnte es leicht passieren, als Ketzer angeklagt und verurteilt zu werden.

„Direktive 2“ besagt, dass man als Zeitreisender lediglich Beobachter sei. Dies impliziert, dass man sich nicht in Geschehnisse einmischen darf. Egal, was passiert, man muss sich passiv verhalten und darf nicht eingreifen.
Für viele ist es selbstverständlich, dass man hilft, wenn es nötig ist. Auch würde man verhindern, wenn jemanden etwas zustößt.
Dies ist aber bei Zeitreisen ist gutem Grund nicht gestattet.
Man führe sich vor Augen, dass ein Zeitreisender sieht, wie jemand von einem Stein erschlagen wird. Das Gebot der Menschlichkeit befiehlt regelrecht, etwas zu tun, dass dieser Mensch nicht zu Schaden kommt. Bei Zeitreisen darf man unter keinen Umständen eingreifen. Würde man diesen Menschen retten, könnte es zu verharrenden Verwerfungen der Zeit führen. Dieser Mensch könnte nach seiner Rettung vor dem Tod Nachfahren haben. Dies hätte riesige Auswirkungen.
Ein Schmetterlingsflügelschlag kann irgendwo anders ein Unwetter auslösen.

Da man als Zeitreisender auch nicht auffällig sein darf, erklärt es sich von selbst, dass man sich in der anderen Zeit kleidet, wie es dort üblich ist. Nichts, dass nicht in die andere zeit passt, muss entweder nicht sichtbar, versteckt sein oder darf nicht mitgenommen werden.
Dies regelt „Direktive 3“.

Um Krankheiten zu vermeiden, müssen Zeitreisende geimpft sein.
„Direktive 4“ spricht in diesem Zusammenhang von der Impfpflicht.
Niemand soll Krankheiten in die andere Zeit einschleppen oder Krankheiten in die Gegenwart beziehungsweise Zukunft mitbringen.

Wenn man sich in einer anderen Zeit befindet, ist es besonders wichtig, nicht von seiner Heimat-Zeit preiszugeben.
„Direktive 5“ besagt in zwei Unterpunkten oder Absätzen, dass dies beinhaltet, nichts über die Gegenwart oder Zukunft zu erzählen. Dies gilt auch für Wissen oder Entwicklungen.

Wenn man jemanden Wissen mitteilt, dass erst viel später entdeckt wird, könnte diese Person dieses schon früher verbreiten und die Zeitlinie wird geändert.

Im zweiten Absatz wird darauf hingewiesen, dass Zeitreisende ihre Identität nicht nennen dürfen. Ausnahmen sind der erste Vorname. Wenn man aus bestimmten Gründen nicht umher kommt, den Nach‑ oder Familiennamen zu nennen, denkt man sich einen Aliasnamen aus, der in keinem Zusammenhang zum realen steht.

Es ist auch selbstverständlich, dass kein Zeitreisender über Zeitreisen sprechen darf.

Selbstsprechend wird in „Direktive 6“ klargestellt, dass ein Zeitreisender nichts in eine andere Zeit einbringen darf. Dies gilt für Numisnata ebenso wie für technische Geräte oder andere Gegenstände sowie für Pharmaka und medizinische Produkte.

Ein Augenmerk liegt besonders darauf, keine Lichtbilder denen aus der anderen Zeit auszuhändigen.

Damit niemanden aus der anderen Zeit etwas genommen wird, gibt es „Direktive 7“.
Ebenso ist es verboten, Handel zu treiben oder etwas zu kaufen.

„Direktive 8“ sagt aus, dass keine Speisen oder Getränke aus der anderen Zeit zu sich genommen werden dürfen. Es ist auch vorbeugend gedacht, dass man nicht krank wird.

Das Transferverbot in „Direktive 9“ stellt eindeutig klar, dass „Einheimische“ aus einer Zeit in eine andere transferiert werden dürfen.
Dies führt zu massiven Verwerfungen der Zeitlinie.

Diese Erläuterungen beziehungsweise Leitfäden kann man bei „Department Z – Die Zeitpolizei“, der „Organisation der Zeitreisenden“ und vielen anderen Behörden beziehen.

Auch kann man sich diese hier detailliert anschauen.
 

Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus Aachen

Rom, 25. Dezember 800.
„Carolus Magnum, Augustus, conciliet magnum, et pax a Deo pacifera Imperatoris Romanorum, vita et victoria“, tönen die frenetischen Jubelschreie durch Alt St. Peter zu Rom.

Es ist so weit, worauf die Christliche Welt lange gewartet hatte.
Karl der Große, Sohn des Pippin, wurde gerade durch Papst Leo Ⅲ. zum Römischen Kaiser gekrönt.

„Karl, der Erhabene, dem von Gott gekrönten großen und friedbringenden Kaiser der Römer, Leben und Sieg!“

Nun ist auch die Thronvakanz in Konstantinopel beendet.
Dort hatte zwar seit dem Jahr 797 Irene de facto die Alleinherrschaft, doch aus dem zentralen Aspekt der Geschlechtsvormundschaft durch die Männer, erkannte dies die Römische Kirche nicht an.

Karl bleibt die Anerkennung als weströmischer Kaiser durch Konstantinopel allerdings zunächst versagt.
Diese Krönung ist die Gründung des abendländischen Kaisertums, das sich als Fortsetzung des römischen Kaisertums versteht (Translatio imperii).

Unklar ist, ob die Krönung in dieser Form von Karl selbst gewollt war.
Einhard, ein bekannter Chronist dieser Zeit, behauptete dem „Sekundenzeiger der Geschichte“ gegenüber, dass Karl die Kirche sicherlich nicht betreten hätte, wenn er von Papst Leos Vorhaben gewusst hätte.

Ein Bericht unseres zeitreisenden Reporters aus Sarajewo

Erzherzog Franz Ferdinand von Habsburg und seine Gattin sind einem Attentat zum Opfer gefallen. Nachdem sie einem Bombenschlag vor einem Empfang im Rathaus nur knapp entgingen, gelang es später einem Schützen, sie durch gezielte Schüsse zu töten.

Sarajewo, 26. Juni 1914. Erzherzog Franz Ferdinand von Habsburg und seine Gemahlin Sophie Chotek, Herzogin von Hohenberg, sind heute im Regierungskonnak an ihren schweren Verletzungen verschieden.

Bei der Ankunft zu einem Empfang am Vormittag im Rathaus wurde eine Bombe gegen ihr Automobil geschleudert, die aber ihr Ziel verfehlte.
Nach dem Empfang setzten sie ihre Fahrt durch die Stadt fort.
Nahe dem Regierungsgebäude schoss jemand auf die Beiden und verletzte sie so schwer, dass sie kurze Zeit später starben.

Der Schütze und der Bombenwerfer wurden verhaftet.

Bei dem missglückten Bombenanschlag wurden Graf Bonos-Waldeck und Oberstleutnant Merizz von der Militärkanzlei sowie sechs Zivilisten verwundet.