Wissenschaft

Am Sonntag, den 1. Mai 2022, fand am Schloss Ludwigsburg das schon traditionelle SteampunkSteampunk Steampunk ist eine kulturelle Bewegung aus dem Bereich des Retro-Futurismus, dessen Mitglieder sich zum größten Teil wie die Menschen im Viktorianischen Zeitalter oder daran angelehnt kleiden.-PicknickPicknick Gemütliches  Beisammensein, bei dem jeder Teilnehmer ein Körbchen mit Speis und Trank mitbringt (zum 1. Mai) statt.

Die Lichtbildner haben viele Photoplatten belichtet.

„Jus primae noctis“ oder „Das Recht der ersten Nacht“ bezeichnet das Recht des Gebietsherren oder Lehensherren, die erste Nacht mit der Braut seines Untergebenen verbringen zu dürfen.
Der zeitreisende Reporter des „Sekundenzeigers der Geschichte“ ist diesem nachgegangen und wollte wissen, ob es dieses wirklich gab.

Das Recht der ersten Nacht ist in der frühen Neuzeit und während der Aufklärung in literarischen Werken dargestellt und mehrfach beschrieben worden. Ob es jemals tatsächlich bestand, ist stark umstritten.

In der Komödie „‚Der tolle Tag‘ oder ‚Die Hochzeit des Figaro“‘ wird dies von Pierre-Augustin Caron – ab 1757: Caron de Beaumarchais – thematisiert. Der Autor setzt sich mit den Machtansprüchen der Obrigkeit auseinander. Das Stück entstand vor der Französischen Revolution. Zu dieser Zeit brodelte es schon sehr in Frankreich. Die Komödie skizziert den Konflikt zwischen dem Adel, der sich über moralische Werte hinwegsetzt, und seinen unter dem Einfluss der Aufklärung selbstbewusster gewordenen Untergebenen.

Geschichtlich genannt, aber nicht belegt, wird das „Jus primae noctis“ im dritten Jahrhundert vor Christi Geburt im Gilgamesch-Epos genannt. In diesem Epos übt Herrscher Gilgamesch seine Macht aus, in dem er dieses für sich beansprucht.

In der Mitte des dreizehnten Jahrhunderts wird das sogenannte „Herrenrecht“ in einem Gedicht über Bauern in der Normandie (Frankreich) erwähnt. Auch in einem Roman über Kreuzritter taucht es auf. In diesem im Jahr 1350 erschienenem Werk wird sich auch mit der „Mitgift“ beschäftigt. Diese zahlt der Vater der Braut an den Vater des Bräutigams. „Mitgift“ war auch unter dem Begriff „Aussteuer“ bekannt.
Im germanischen Eherecht gibt es auch das sogenannte „Mundium“, das so gesehen wird, dass der Bräutigam dies zahlen muss, damit er seine Braut nach Hause – in das gemeinsame Haus – führen darf. Damit war die (erste) „eheliche Pflicht“ verbrämt.
In manchen Quellen wird auch dargestellt, dass der Bräutigam dem Gebietsherren dieses Mundium zahlen musste, als Gewohnheitsrecht sozusagen.

Daraus könnte sich das „Jus primae noctis“ entwickelt haben.

Es gibt kein niedergeschriebenes Gesetz, in dem dieses „Herrenrecht“ genannt wird.
Auch gibt es keine Schilderungen, wo oder wann die Ausübung stattgefunden haben mag.
Einziges schriftliches Zeugnis ist ein Urteil des spanischen Königs Ferdinand II., der einen solchen Anspruch als Missbrauch bezeichnete und ihn für null und nichtig erklärte.
Was genau dahinter steckte, kann allerdings nicht mehr nachvollzogen werden.

Es kann also davon ausgegangen werden, dass es das „Recht der ersten Nacht“ real nie gegeben hat, sondern dass es als Ammenmärchen oder als Machtfantasie mancher „Herrscher“ oder auch Autoren angesehen werden kann.

Eigentlich wollten die Edelleute von Syntronica, Sabine und Dietmar, „nur“ kurz Zeitung lesen.
Als der Edelherr aus der Zeitung „Der Sekundenzeiger der Geschichte“ zitiert, wird eine neue Idee für eine Zeitreise geboren.

Das Zeitreise-Büro Chrono.Tours wurde von BewegtbildBewegtbilder Filme, Videos, Animationen et cetera-Machern befragt.

Die Inhaber von Chrono.Tours erzählen, worum es sich handelt.

Vielen Dank an das Team um Na Neu, HelmutW und JoeWoe für das Interview!

Unser Dank geht auch an die zahlreichen Besucher!

Diese beiden Tage waren etwas ganz Besonderes.

Das „SteampunkSteampunk Steampunk ist eine kulturelle Bewegung aus dem Bereich des Retro-Futurismus, dessen Mitglieder sich zum größten Teil wie die Menschen im Viktorianischen Zeitalter oder daran angelehnt kleiden.-House“ wurde offiziell von der „Comic Con“ in der Pressemitteilung erwähnt.

Steampunk rules!
Ludovicus von Castle, die Ehrenwerte Tee Duell Gesellschaft Württemberg und die Edelleute von Syntronica präsentieren das Steampunk House in Stuttgart.
Im Steampunk House ist die Steampunk-Werkstatt und Ausstellung von Ludovicus von Castle, ein viktorianischer Tea Room und die Zeitreise Agentur Chrono Tours beheimatet.

Eine ganz besondere „Arbeit“ hat ein Gold‑ und Silberschmied extra angefertigt für Sabine Edelfrau und Dietmar Edelherr von Syntronica.
Nach den Vorstellungen und Wünschen der Edelleute hat der Meister seines Faches zwei brillante Schmuckstücke designt.
Die kleinen Zahnrädchen greifen so präzise ineinander, dass sich beide drehen, wenn man eins davon bewegt.

Wenn die Edelleute sich nicht so beherrschen könnten, würden sie den lieben langen Tag an den Zahnrädern drehen.

Das Zeitreisebüro „Chrono.Tours“ wird am 27. und 28.11.2021 auf der „Comic Con Stuttgart“ vertreten sein.

Die genaue Standnummer in Halle 1 ist noch nicht bekannt, da momentan noch die Akquise läuft.

Es wird dann direkt bekannt gegeben.

Das hätte Jules Verne sicher gefallen: Zum dritten Mal trafen sich opulent gewandete Zeitreisende auf dem Gelände der Villa Rustica in Stein.

Römisches Freilichtmuseum
Zeitreisende in viktorianischer Gewandung trafen sich am Samstag auf dem Gelände der Villa Rustica in Stein, um gemeinsam mit den Museumsbesuchern in die Epoche von Jules Verne einzutauchen. 

Von Diana Maute, SÜDWEST PRESSE, Hohenzollerische Zeitung

Wer hat an der Uhr gedreht?
Wenn es mitten hinein ins 19. Jahrhundert geht, können es eigentlich nur die Edelleute von Syntronica gewesen sein. Sie haben den Zeiger ihrer edlen Taschenuhren so weit zurückgestellt, dass er kurzerhand im Jahr 1865 stehen geblieben ist.

So eine Reise zurück ins Viktorianische ZeitalterViktorianisches Zeitalter Als Viktorianisches Zeitalter wird (in der britischen Geschichte) der lange Zeitabschnitt der Regierung bzw. Herrschaft Königin Victorias von 1837 bis 1901 bezeichnet. hat durchaus etwas für sich.
Die edlen Damen und Herren von damals wussten sich nämlich nicht nur extravagant zu kleiden, sie zeichneten sich auch durch distinguierte Umgangsformen aus.

Gut zu beobachten war das am Samstag auf dem Gelände des Römischen Freilichtmuseums in Stein, wo Besucher in eine imaginäre ZeitmaschineZeitmaschine Allgemeine Bezeichnung für ein Gerät, dass Zeitreisen ermöglicht steigen konnten, die sie auf direktem Weg in die Vergangenheit beförderte. Denn vor der Villa Rustica hatte sich eine ansehnliche Gruppe von Zeitreisenden eingefunden, um gemeinsam der Epoche von Jules Verne und H. G. Wells – den „Vätern“ des SteampunkSteampunk Steampunk ist eine kulturelle Bewegung aus dem Bereich des Retro-Futurismus, dessen Mitglieder sich zum größten Teil wie die Menschen im Viktorianischen Zeitalter oder daran angelehnt kleiden. – zu huldigen und bei einem gepflegten PicknickPicknick Gemütliches  Beisammensein, bei dem jeder Teilnehmer ein Körbchen mit Speis und Trank mitbringt der Geselligkeit zu frönen.

Ein Bild, das aus der Zeit gefallen schien. Aparte Damen in edlen Spitzenkleidern, die sich mit Schirmchen vor der gleißenden Sonne schützten und ihren Tee aus silbernen Tassen schlürften waren ebenso zugange wie echte Kavaliere, die mit Gehstock und Fliegerbrille auftraten.
Was aus heutiger Sicht teilweise kurios anmutet, war in den Jahren zwischen 1840 und 1900, in denen die Industrialisierung begann, eben schwer modern.

Doch wo bekommt man solch aufwändige Kostüme und all die nostalgischen Objekte heutzutage eigentlich her?
„Wir nähen und basteln vieles selbst und sind auch immer wieder auf Flohmärkten unterwegs, wo man noch schöne alte Dinge finden kann“, plauderte ein Dampfrebellenpaar aus dem Nähkästchen.
Auf Steampunk-Treffen wie dem in Stein werden die Kostüme und Accessoires dann gerne präsentiert und von den Besuchern bestaunt.
Organisiert werden die Treffen von den Edelleuten von Syntronica, mit bürgerlichem Namen Sabine und Dietmar Schneidewind.

Die beiden waren am Samstag natürlich ebenfalls vor Ort, wie immer begleitet von Hündin Cora, die die Steampunks mit freudigem Gebell begrüßte.
Kein Wunder nach der langen Corona-Zwangspause, in der Mensch und Tier auf gesellige Zusammenkünfte verzichten mussten.
„Wir freuen uns, dass Ihr heute alle hier seid und es wieder möglich ist, ein bisschen mehr Freiheit zu erleben“, wandte sich der Edelherr von Syntronica an sein Gefolge, bevor die Musiker ihre Instrumente hervorholten und Gitarrenklänge die Villa Rustica erfüllten.

Das Gelände des Römischen Freilichtmuseums bot den Dampfrebellen einmal mehr beste Rahmenbedingungen für ihr Treffen. Denn mit viel Platz und unter freiem Himmel ist es erheblich einfacher, die Corona-Auflagen einzuhalten. Davon profitieren konnten auch die Museumsbesucher, die am Samstag quasi in zwei völlig verschiedene Epochen entführt wurden:
Zum einen natürlich in die der Römer, die vor rund 1800 Jahren die Villa Rustica bevölkerten. Zum anderen in das Viktorianische Zeitalter, mitten ins Jahr 1865. Gleich neben den Steampunks hatte zudem noch eine historische Färberei ihre Zelte aufgeschlagen.

„Erstaunlich, was man hier so alles zu sehen bekommt“, zeigte sich ein Besucher aus Rottweil begeistert ob des Trubels. Eine kleine Einführung in die Geschichte und Kultur der Dampfrebellen gab es für ihn, als er mit den Zeitreisenden ins Gespräch kam: 

Bei Steampunk handelt es sich um eine Strömung der literarischen Science-Fiction. Vorbilder sind Jules Vernes „Reise zum Mittelpunkt“ der Erde und „Die Zeitmaschine“ von H. G. Wells. Der Dampf, englisch Steam, spielt in den Szenarien eine entscheidende Rolle: Dampfmaschinen und Mechanik prägten die damalige Technologie.

„Wir sind einfach fasziniert von dieser Zeit und nutzen die Treffen, um in andere Rollen zu schlüpfen“, erklärte einer der Teilnehmer. Diese kleine Auszeit vom Alltag sei stets vergnüglich, besonders bei den Römern in Stein, wo es sich wunderbar durch die Zeit reisen lasse.

Vielen Dank an SÜDWEST PRESSE, Hohenzollerische Zeitung für die Genehmigung, den Bericht über uns hier einstellen zu dürfen.

© 2021: SÜDWEST PRESSE, Hohenzollerische Zeitung
Autorin: Diana Maute

Sehr geehrte Damen und Herren mit multitemporalemMultitemporal Aus mehreren Zeitepochen stammend Migrationshintergrund!

Das nächste SteampunkSteampunk Steampunk ist eine kulturelle Bewegung aus dem Bereich des Retro-Futurismus, dessen Mitglieder sich zum größten Teil wie die Menschen im Viktorianischen Zeitalter oder daran angelehnt kleiden.-PicknickPicknick Gemütliches  Beisammensein, bei dem jeder Teilnehmer ein Körbchen mit Speis und Trank mitbringt findet am 2. Juli 2022 in der „Villa Rustica“, Hechingen-Stein, statt.

Bitte diesen Termin vormerken!

Die Zusage der „Villa Rustica“ ist offiziell.

Liebe Teilnehmende am PicknickPicknick Gemütliches  Beisammensein, bei dem jeder Teilnehmer ein Körbchen mit Speis und Trank mitbringt!

Vielen, vielen herzlichen Dank, dass Sie und Ihr alle da ward.

Wir haben uns sehr gefreut über Ihren/Euren Besuch.

Halten Sie sich und haltet Euch schon mal den ersten Samstag im Juli 2022 fest.
Wir wollen uns dort wieder treffen, am gleichen Ort.

Die Verantwortlichen von der Villa Rustica waren von uns sehr beeindruckt.

Die (ersten) LichtbilderLichtbild Fotografien, Bilder, Fotos vom SteampunkSteampunk Steampunk ist eine kulturelle Bewegung aus dem Bereich des Retro-Futurismus, dessen Mitglieder sich zum größten Teil wie die Menschen im Viktorianischen Zeitalter oder daran angelehnt kleiden.-Picknick (Villa Rustica, 3.7.2021) sind im Fotoalbum vorhanden.

Peu à peu werden es mehr.