Wissenschaft

Aⅿ 3. Februar treffen sich der Botschafter der Republik Chronaspheria Dietmar Edelherr von Syntronica und der Chefredakteur der „Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung“ Hans-Jörg Zürn zu einem „Wortwechsel“ im Flughafen Stuttgart-Böblingen.

Dies ist die offizielle Pressemitteilung von Regio TV dazu.

DIETMAR SCHNEIDEWIND zu Gast im Regio TV Stadtgespräch

Stadtgespräch Böblingen, so der Titel des regionalen Talkformats mit wöchentlich wechselnden Studiogästen, immer montags bis sonntags auf Regio TV.
In Kooperation mit den Kollegen der Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung produzieren die Regional-Fernsehmacher die 15-minütige Sendereihe mit interessanten Interviewgästen von hier, aufgezeichnet im TV-Studio „Motorworld“ auf dem Flugfeld Böblingen/Sindelfingen.

Zu Gast am 03.02.2020 ist Dietmar Schneidewind, Zeitreisender und Steampunk im Gespräch mit Verlagsleiter Hans-Jörg Zürn von der SZ/BZ.

Schalten Sie ein zum Stadtgespräch Böblingen auf Regio TV zur Erstausstrahlung am Montag, 03. Februar um 18:15 Uhr (via Kabel), um 21:15 Uhr (SAT) oder an weiteren Sendeterminen auch in den
darauffolgenden Tagen.

Das Stadtgespräch Böblingen ist empfangbar im Kabelnetz der Unity-Media im Landkreis Böblingen, via Astra Digital SAT und darüber hinaus im Internet unter:
https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/

Vielen Dank an Hans-Jörg Zürn von der „Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung“ und dem Team von Regio TV!

Im Internet kann man den Beitrag etwas zeitversetzt zur Erst‑ Ausstrahlung anschauen unter:

https://www.regio-tv.de/mediathek/kategorie/stadtgespraech-boeblingen/

Weiterführendes:

on Samstag, den 4. Januar bis Montag, den 6. Januar fand der „Kongress der Zeitreisenden“ statt.
Die „Organisation der Zeitreisenden“ hatte nach Monasteria, der Hauptstadt der Republik Chronaspheria geladen.

Botschafter Dietmar Edelherr von Syntronica sprach ein Grußwort zur Eröffnung.

Sehr geehrte Damen und Herren Zeitreisende!

Stolz und Freude erfüllte die Herzen der Republik Chronaspheria, als an uns die Frage von der „Organisation der Zeitreisende“ herangetragen wurde, den diesjährigen „Kongress der Zeitreisenden“ in Monasteria abhalten zu dürfen.
Auf unserer aller Zungen lag das Wort „Ja“.
So treffen wir uns hier, wir die Zeitreisenden.

Laut offiziellen Zahlen der „Organisation der Zeitreisenden“ haben sich 800 Teilnehmer, Vertreter, Politiker, Besucher und Chronisten hier eingefunden, um sich über Zeitreisen auszutauschen.
In den verschiedenartigen Konferenzen und Diskussionsforen werden Neuigkeiten der Forschung der Temporal-Mechanik oder der Ergründung Temporaler Phänomene sehr aufschlussreich und zugleich sehens – und hörenswert sein.

Aber auch der kulturelle Austausch wird einen großen Raum einnehmen. So möchte ich Sie alle einladen, sich zu informieren, zu diskutieren oder neue Menschen kennenzulernen.

Ich möchte nochmals meinem Dank Ausdruck verleihen, dass Monasteria, die Hauptstadt der Republik Chronaspheria, als Austragungsort gewählt wurde.

Da es mir fernliegt, eine lange Rede zu zwingen und Sie damit zu langweilen, erkläre ich den „Kongress der Zeitreisenden“ als eröffnet.

Mögen Zeitreisen immer möglich sein!


Vielen Dank!

 

Als Zeitreisender kennt man sich mit der Geschichte aus und man akzeptiert die „Direktiven für Zeitreisen“. Diese wurden bekanntlich aufgestellt, um kein Chaos zu erzeugen.
In der philosophischen Betrachtung gibt es nicht nur eine Zeittheorie.

Ein Zeitreisender rettet jemanden auf einer Zeitreise in der Vergangenheit vor dem Tod.
Da diese Person weiterlebt, könnte sie Nachkommen haben. Dies wird die Zukunft bzw. Gegenwart ändern.

Nebenbei bemerkt wird „Department Z – Die Zeitpolizei“ eingreifen, aber das ist für die Betrachtung nicht relevant.

Der Gerettete lebt also weiter. Es wird davon ausgegangen, dass er nach seiner Rettung noch zwei Nachkommen hat. Diese könnten jeweils zwei Kinder haben.
Also wären mindestens sieben Personen – der Gerettete, seine zwei Kinder und seine vier Enkel – in einer Zeitlinie vorhanden, die nicht existiert hätten, wenn der Zeitreisende nicht eingegriffen hätte.

Durch die sieben Personen entstehen Interaktionen mit anderen, die es sonst nicht gegeben hätte.
Die Zeitlinie ist also geändert. Wenn einer von den sieben Personen zum Beispiel Politiker geworden wäre, hätte er etwas Eklatantes ändern können.
Bei der Rückkehr des Zeitreisenden in seine Heimatzeit hätte er eine veränderte Realität vorgefunden.
So wäre es passiert in der Realität.

Manche Philosophen gehen davon aus, dass bei jeder Zeitreise eine parallele Zeit erschaffen würde, die wie eine Aufgabelung oder Verzweigung wirkt.
Das gleiche Szenario der Rettung spielte sich nun nicht in der Vergangenheit dieser Realität ab, sondern in einer Parallelrealität, die autark wäre. Der Gerettete könnt die gleiche Anzahl von Nachkommen haben, von denen einer Politiker geworden wäre.

Dies würde aber nur die Gegenwart der parallelen Realität ändern, von denen die Aufgabelung ausging.
Es wird davon ausgegangen, dass der Zeitreisende bei der Rückkehr in seiner Gegenwart bzw. Heimatzeit zurückgelangt.

Und genau hier ist das Manko. Warum kommt der Zeitreisende in seine Realität zurück? Was würde passieren, wenn er eine erneute Zeitreise aus der neuen Parallelität in die tiefere Vergangenheit machen würde? Öffnete er eine neue Parallelität oder bliebe er dort, bis er wieder in seine Heimatzeit transferiere?

Eine andere Theorie geht davon aus, dass alles, was man tut, vorherbestimmt sei und schon geschehen ist.
Es wäre also vollkommen egal, wie man sich auf einer Zeitreise in die Vergangenheit verhielte, denn das Überleben bzw. die Rettung ist schon festgelegt und die Nachkommen haben schon ihre definierten Rollen. Es gäbe keinen Spielraum für irgendetwas.

Eine Betrachtung existiert, de davon ausgeht, dass permanent neue parallele Zeiten entstehen.

Wenn der Zeitreisende sieht, dass jemand zu Tode kommen wird, gibt es zwei Möglichkeiten: Der Zeitreisende rettet die Person oder er lässt ihr sterben.

Eine Theorie geht davon aus, dass auf jeder Entscheidung eine neue parallele Zeit entsteht. In der einen Zeit wird jemand vom Zeitreisenden gerettet und dieser bekommt – wie oben beschrieben – Nachkommen. Auf der anderen Entscheidung, nicht einzugreifen, stirbt er.

Damit aber nicht genug!

Aus jeder Entscheidung entstünde aus jeder sich ergebenden Möglichkeit eine Parallelität, die völlig gleichwertig und autark wäre.
Bis zur Entscheidung wäre die Vergangenheit gleich.

Der Zeitreisende sitzt zuhause und überlegt, ob er zu einer Zeitreise aufbrechen solle oder nicht.
Es gibt somit zwei Entscheidungen, und genau hier entstehen zwei neue Zweige. Auf dem einem Zweig bleibt der Zeitreisende zuhause. Parallel dazu gibt es einen Zweig, in dem er sie antritt.
In der Vergangenheit angekommen sieht er den Mann, der am Rande des Zu-Tode-Kommens steht. Soll er ihn retten oder nicht? Wieder zwei Entscheidungen, die zwei neue Verästelungen erzeugen. Bedingt durch den Zeitreisenden gibt es also vier Varianten, wie die Zeitlinie weitergeht. Diese wären alle gleichwertig.

Wenn man so weiter ausführen würde, wie viele Entscheidungen es permanent gäbe, entstünden in jeder Sekunde unendlich viele Parallelitäten.

Dies sind die gängigen Theorien, die mehr oder weniger logisch aufgebaut sind.
Die Theorien, die von mehrfachen Parallelitäten ausgehen, können zudem weder verifiziert noch falsifiziert werden. Denn sie gehen davon aus, dass jeder Parallelität autark von den anderen existierte, ab einem bestimmten Zeitpunkt an und dass die eine die andere (willentlich) nicht erreichen kann.

Die Determinierungstheorie, die sagt, dass alles schon festgelegt ist, widerspricht ebenso der Logik. Wenn alles im Vorfeld schon festgelegt ist, wäre jede Handlung nur ein Meilenstein für ein großes Ganzes. Diese Theorie ist sehr einfach gestrickt. Sie kann nicht funktionieren, denn die Basis dieser Theorie setzt voraus, dass es keine wie auch immer gestaltete Entscheidung geben könnte.